Grazer High-Tech Start-Up legt Millionenpleite hin

| Redaktion 
| 20.07.2023

Das Unternehmen hat Passiva in Höhe von fünf Millionen Euro angehäuft. 35 Gläubiger:innen und 19 Angestellte sind betroffen. 

Kilobaser – ein Grazer Start-up, das auf die Herstellung biowissenschaftlicher Laborgeräte spezialisiert ist – hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hat Passiva in Höhe von über fünf Millionen Euro angehäuft. Diesen stehen nur rund 110.000 Euro an Aktiva gegenüber.

Investor:innen wendeten sich ab

Für die Erfindung und Entwicklung des Kilobasers mussten laut dem Unternehmen erhebliche Investitionen getätigt werden. Beabsichtigt war, die getätigten Investitionen im Laufe der Jahre durch den Vertrieb des Kilobasers wieder zu erwirtschaften. Trotz der Aufnahme der Kilobaser GmbH in das Y-Combinator-Startup-Förderungsprogramm in den USA hätte man durch das Coronavirus nicht den geplante Absatz erzielen können, zumal viele Messen ausfielen. Weiters seien zugesagte Investitionsmittel ausgeblieben, zumal die potenziellen Investor:innen aufgrund der verschlechterten Aktienmärkte in Folge des Ukrainekrieges ihre Angebote wieder zurückzogen hätten, heißt es vom KSV1870. 

19 Dienstnehmer:innen sowie rund 30 Gläubiger:innen sind betroffen. Eine Fortführung des Unternehmens ist nicht beabsichtigt.

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