Kartellverdacht: Wettbewerbsbehörde fordert Geldbuße von Karmasin

| Redaktion 
| 13.03.2023

Weiters nimmt die BWB aufgrund von möglichen Preisabsprachen auch die Meinungsforscherin Beinschab ins Visier.

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat aufgrund des Verdachts von Preisabsprachen und abgestimmten Verhaltensweisen Geldbußenanträge gegen die Unternehmen von Ex-Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Meinungsforscherin Sabine Beinschab beim Kartellgericht gestellt.

Vermeintliche "Billigstbieterin"

Konkret gehe es um Absprachen, durch welche Karmasin die Durchführung von Studien und Meinungsumfragen als vermeintliche "Billigstbieterin" zugeschanzt werden sollten. 

Die Unternehmen von Karmasin und Beinschab sowie eine dritte Meinungsforscherin sollen vor fünf Auftragsvergaben vereinbart haben, den Wettbewerb zu verhindern, so die Bundeswettbewerbsbehörde. 

Die Ermittlungen der BWB wurden auch auf Grundlage einer Kooperation mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingeleitet, teilte die Behörde am Montag mit.

www.bwb.gv.at

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