Jobmotor "Technik"

| 25.05.2010

Die gute Nachricht: „Obwohl die Wirtschaftskrise viele Arbeitsplätze gekostet hat, gibt es in der Technik noch attraktive Jobchancen“, erklärt Walter Hanus, CEO des Engineering-Unternehmens IVM.


Die Wirtschaftskrise hinterließ tiefe Spuren auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Bis vor einem Jahr herrschte ein drastischer Technikermangel. Dann stürzte die Konjunktur ab, Industriekonzerne kündigten Ingenieure oder verlagerten ihre technischen Sparten in Billiglohnländer. „Dennoch sind Techniker weiterhin gefragt“, betont Hanus, „Zum Glück findet in Österreich immer noch Forschung und Entwicklung statt, vor allem der Mittelstand investiert weiter. Große Konzerne bauen leider eher ab, dort sind die technischen Arbeitsplätze nicht mehr sehr sicher. Das macht mittelgroße Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver als früher.“

Hanus bricht daher eine Lanze für „unternehmerisch geführte“ Betriebe, bei denen nicht das Börsenquartal, sondern der langfristige Erfolg an erster Stelle steht. In Österreich sind das meist vom Eigentümer geleitete Firmen oder Organisationen mit ganz flacher Hierarchie. „In einem internationalen Konzern genügt eine Unterschrift weit weg im Headquarter, um ganze Bereiche aufzulösen. Unternehmerisch geführte Unternehmen achten stärker darauf, in die Zukunft zu investieren und technisches Know-how im Haus zu halten.“

Allerdings steigen die Anforderungen an die Ingenieure. Ihre Qualifikation muss dem Bedarf besser als früher entsprechen, häufig werden auch wirtschaftliche Grundkenntnisse verlangt. Die besten Jobchancen bieten laut IVM derzeit die Sparten IT, Elektrotechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften und Verfahrenstechnik.

www.ivm.at


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