Volksopernfest à la Corona

Das Haus am Gürtel startete mit einer vielversprechenden Vorschau auf die anstehenden Produktionen sowie strengen Sicherheitsvorkehrungen in die neue Saison.

Vergangene Woche ist die Wiener Volksoper als erstes der Bundestheater des Landes in die Saison 2020/2021 und damit in die "Coronasaison" gestartet. Während der offizielle Saisonauftakt am Dienstag, den 1. September mit der Strauß'schen "Fledermaus" mit einem absoluten Klassiker begangen wurde, stand am Sonntag, den 6. September wiederum die "Coronaversion" des Volskopernfestes an.

Traditionelles Volksopernfest abgesagt

"Coronaversion" nicht nur deshalb, weil man im Haus am Gürtel selbstverständlich alle Sicherheitsvorkehrungen, die diese Tage fordern, eingehalten wurden, sondern auch deshalb, weil das traditionelle Volksopernfest im Freien abgesagt worden war. Das gesamte, variierte Vorhaben war nach Innen verlegt worden. Zum Auftakt konnten Besucher bereits zur Mittagszeit ein öffentliches Training des Staatsballetts mit seinem neuen Direktor Martin Schläpfer zu erleben. Im Anschluss folgte ein Eröffnungskonzert, das angesichts coronabedingt beschränkten Publikumsverkehrs um 19.30 Uhr ein zweites Mal dargeboten wurde. Mit der bewährten Moderation von Chefdramaturg Christoph Wagner-Trenkwitz gab das Volksopernorchester unter Lorenz C. Aichner und Alfred Eschwe eine Medleyvorschau auf die zentralen Produktionen der heurigen Saison, allen voran das Musical "Sweet Charity", das am 13. September die erste Premiere im Haus am Gürtel darstellen wird.

Impressionen vom Saisonauftakt 2020 an der Volksoper Wien finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)

www.volksoper.at

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