Daimler vor "härtestem Kahlschlag der Geschichte"

Laut Medienberichten wackeln beim deutschen Autokonzern 30.000 Jobs.

Beim deutschen Autokonzern könnten bis zu 30.000 Jobs gestrichen werden. Damit seien laut einem Bericht des Manager Magazins deutlich mehr Arbeitsplätze gefährdet als bisher angenommen. Daimler hatte bereits Ende 2019 ein Transformationsprogramm vorgestellt, wonach weltweit mindestens 10.000 Stellen gestrichen werden sollten. Im Verlauf dieses Jahres wurde jedoch bekannt, dass der Stellenabbau noch umfassender sein werde. Die kolportierten 30.000 Jobs sind aber eine bisher neue Dimension. Allein auf Führungsebene sollen 30 Prozent der Stellen eingespart werden.

Darüber hinaus ziehe Daimler-Chef Ola Källenius sogar Werksschließungen in Betracht. Zu den gefährdeten Standorten sollen dem Manager Magazin zufolge unter anderem "Aguascalientes", das Gemeinschaftswerk mit Nissan in Mexiko, sowie Werke in Brasilien und Südafrika gehören. Selbst in der Motoren- und Getriebeproduktion am Hauptsitz in Stuttgart könnten Kapazitäten reduziert und abgebaut werden. Daimler wollte zum Artikel des Manager Magazins bisher nicht Stellung beziehen. (as)

www.daimler.com

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