René Benko will 366 Millionen für Galeria Karstadt Kaufhof locker machen

Signa leistet Sanierungsbeitrag für die finanziell angeschlagene deutsche Warenhauskette.

Die Signa Holding des Tiroler Investors René Benko will die Sanierung der finanziell angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof mit einem dreistelligen Millionenbetrag unterstützen. Wie die Wirtschaftswoche schreibt, habe sich die Signa bereit erklärt, einen Sanierungsbeitrag von insgesamt 366 Millionen Euro locker zu machen. Davon sollen 200 Millionen Euro als "Mietzuschuss" gezahlt werden. Die Zahlen wurden von einem Signa-Sprecher gegenüber dem Magazin bestätigt. 

Vor knapp zwei Wochen war bekannt geworden, dass Galeria Karstadt Kaufhof 62 seiner insgesamt 172 Filialen in Deutschland muss. Dies würde bedeuten, dass auch rund 6.000 der insgesamt 28.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren würden.

Aufgrund der Coronakrise hatte der Konzern im April ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren eingeleitet. Dieses soll laut Wirtschaftswoche noch diese Woche formal eröffnet werden. Anfang September sollen dann alle Gläubiger über den Insolvenzplan im Rahmen einer Gläubigerversammlung abstimmen und die Rettung des Warenhauskonzerns besiegeln. (red)

www.galeria.de

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