"Papp-Fans sind ein optischer Aufputz für verwaiste Tribünen"

Prominente wie Investor Florian Gschwandtner unterstützen die Ligaportal-Fan-Aktion bereits. Einsatz auch im Kulturbereich denkbar. 

Fans aus Pappe bevölkern in Deutschland bereits die Sportstätten. 4.500 von den bunten Gesichtern sind beispielsweise bereits im Borussia-Park aufgestellt, 12.000 wurden für das erste Heimspiel insgesamt bestellt. Auch in der Schweiz sind Sportfans von der Idee ihr Konterfei im Stadion aufstellen zu lassen, Medienberichten zufolge hellauf begeistert.

Hierzulande gibt das Ligaportal Fans bis Ende Juni die Möglichkeit, ihren Lieblingsverein oder ihre Kult-Spielstätte zu unterstützen und sich so in die Herzen der Vereinsprotagonisten zu spielen.

 Motivation und Hilfe

"Die Papp-Fans sind ein optischer Aufputz der seit März verwaisten Tribünen im Land. Gemeinsam mit unseren starken Partnern, insbesondere IMMOunited, möchten wir für die Vereine zudem eine Möglichkeit schaffen, ihre finanzielle Lage aufzubessern. In einer Situation wie dieser hilft jeder einzelne Euro", so Thomas Arnitz, Gründer und Geschäftsführer des Ligaportals, das mehrheitlich der Styria Media Group gehört und sich als Partner der Vereine sieht. Für das Projekt möchte Arnitz eine möglichst große Aufmerksamkeit erzeugen: "Für uns steht im Vordergrund, einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten."

Nicht nur für Fans, auch für Unternehmen ist die Aktion interessant: Sie können im Konfigurator einen Banner erstellen, damit ihr Produkt oder ihre Marke präsentieren und ihren Klub finanziell unterstützen.

Darüber hinaus stellen IMMOunited und Ligaportal gemeinsam 15.000 Euro für jene zehn Vereine zur Verfügung, für die die meisten Papp-Fans bis Ende Juni bestellt werden. Vom Preisgeld ausgenommen sind Klubs aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga.

Einsatz im Kulturbereich?

Eine Idee, die den Initiatoren zufolge übrigens auch für Theater oder Festspielhäuser eine gute Möglichkeit ist, leere Ränge und Kassen zumindest wieder etwas zu füllen."Die Hilfsaktion des Ligaportals zeigt, wie in Krisenzeiten Innovation entsteht“, freut sich Styria-CEO Markus Mair über die Initiative. Das Projekt sei ein "exzellentes Beispiel dafür, wie man es schaffen kann, unter besonderen Umständen Vereinen Hilfe zu leisten und gleichzeitig das Geschäftsportfolio klug zu erweitern." (red)

www.ligaportal.at/fan

www.global-print.com

leadersnet.TV