Strabag und Autodesk einigen sich schriftlich zur Digitalisierung der Baubranche

Top-Baukonzern und Software-Unternehmen arbeiten fortan noch enger zusammen.

Die österreichische Strabag und das deutsche Unternehmen Autodesk haben soeben eine schriftliche Absichtserklärung unterzeichnet, um die Baubranche noch weiter ins digitale Zeitalter führen zu wollen.  Dieser Schulterschluss unterstreicht die langjährige strategische Beziehung der beiden Unternehmen. Im Fokus steht insbesondere die gemeinsame Entwicklung von BIM-Anwendungen, die auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind. Dabei können die vielfältigen Erfahrungen der Strabag auf Baustellen in ganz Europa eine praxisorientiertere Entwicklung von Software-Lösungen ermöglichen. Diese werden im Rahmen existierender Bauprojekte getestet und optimiert. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die entsprechenden Anwendungen in Bau- und Logistikprozesse zu integrieren – hier sehen Autodesk und Strabag ein großes und bisher oftmals noch ungenutztes Potenzial von BIM.

"Wir schätzen seit Jahren die gute Kooperation mit Autodesk in Sachen Definition und Entwicklung von BIM-Software", so Klemens Haselsteiner, neuer Digitalvorstand der Strabag SE. "Als führende Baudienstleisterin ist es unser Ziel, die Digitalisierung des Bauwesens in Europa voranzutreiben und die Weiterentwicklung des Building Information Modelling (BIM 5D®) – mit dem Schwerpunkt auf die Unterstützung der Bau- und Logistikprozesse – entscheidend zur breiten Anwendung zu bringen."

So wird die Baubranche digitalisiert 

Erster Schritt der beiden Unternehmen sind gemeinsame Workshop-Serien, in denen sich Expertinnen und Experten mit wichtigen Schwerpunkt-Themen auseinandersetzen. Derzeit läuft bereits die erste Serie zum Thema Infrastruktur, einem Fokusgebiet der Strabag. Der Ausbau und Unterhalt der Verkehrsinfrastruktur zählt gerade in Deutschland zu den größten Zukunftsprojekten, sodass sich vielfältige Chancen für die Baubranche ergeben. So müssen ca. 2.500 Brücken saniert beziehungsweise für höheres Verkehrsaufkommen ausgerichtet werden. Gleichzeitig setzen Ausschreibungen der Öffentlichen Hand ab 2020 Building Information Modelling als Planungsgrundlage voraus.

Andrew Anagnost, CEO von Autodesk, ergänzt: "Europa und insbesondere der deutschsprachige Raum sind wichtige Märkte für uns. Unser Ziel ist es, künftig noch stärker auf die Bedürfnisse dieser Regionen einzugehen. Daher freuen wir uns, mit Strabag ein Unternehmen gefunden zu haben, das die richtige Expertise und Vision hat, hier als Vorreiter mit uns voranzugehen."

Zusätzlich zur konventionellen Umsetzung von Bauprojekten mittels BIM werden sich die Unternehmen zukünftig auch mit der Vorkonstruktion (pre-construction) beschäftigen, sprich der Modularbauweise und somit der Teilproduktion außerhalb der Baustelle. Dabei ergänzen sich die praktischen Erfahrungen von der Baustelle durch die Strabag-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und die Expertise von Autodesk in Design und Produktion aus dem MFG-Bereich. (red)

www,strabag.at

www.autodesk,de

leadersnet.TV

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weitersurfen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.
Weitere Informationen.