Autobauer in der Krise: Daimler will bis zu 15.000 Stellen einsparen

Der deutsche Konzern plant, sein Sparprogramm auszuweiten.

Der deutsche Autokonzern Daimler will seinen Sparkurs weiter verschärfen. Wie das Handelsblatt in seiner Montagausgabe berichtet, sollen über Abfindungen, Frühpensionierungen und Altersteilzeit 15.000 Stellen einsparen. Bislang war von 10.000 Arbeitsplätzen die Rede. Das Einsparvolumen beim Personal soll damit auf "weit mehr als 1,4 Milliarden Euro" ansteigen.

Auch die Modellpalatte verkleinert werden. Wie das Handelsblatt weiter schreibt, soll es weder für S-Klasse Cabrio noch für S-Klasse Coupe ein Nachfolgemodell geben. CLS und der viertürige GT von AMG sollen auf ein Elektro-Coupé zusammengelegt werden. Der B-Klasse drohe in ihrer derzeitigen Form das Aus. Möglicherweise könnte das Kompaktmodell in einen Crossover unter anderem Namen überführt werden, heißt es in dem Bericht weiter.

Daimler lehnte bisher eine Stellungnahme zum Zeitungsbericht ab. Konzern-Chef Ola Källenius will die Ausweitung des Sparpakts nach jetzigem Stand auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag offiziell ankündigen, mutmaßt das Handelsblatt. (as)

www.daimler.com

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