Mit Anreizen wie beispielsweise der Integration der Gratis-Nutzung der Bergbahnen ab drei Übernachtungen in die Welcome Card und neuen Produkten wie der Welcome Card Unlimited setzt Innsbruck innovative Akzente und avancierte zum perfekten "Basislager", um an mehreren Tagen Tiroler Attraktionen auch außerhalb der Destination zu erkunden. "Ich freue mich, dass die Maßnahmen, die wir mit klarem Fokus auf die Erhöhung der Aufenthaltsdauer gesetzt haben, Früchte tragen", so Innsbruck Tourismus Geschäftsführerin Karin Seiler-Lall. Insgesamt wurden im Tourismusjahr über 1,6 Millionen Ankünfte (plus 2,5 Prozent) und knapp 3,5 Millionen Nächtigungen (plus 2,7 Prozent)) verzeichnet. Besonders bemerkenswert ist die neuerliche leichte Steigerung der Aufenthaltsdauer: Gäste in Innsbruck bleiben im Gegensatz zum allgemeinen Trend länger.
Kongresse und Packages auf die jeweiligen Märkte abgestimmt
Auf dem indischen Markt, in dem wir zur Positionierung der Destination auf das Thema Film setzen, konnten in den letzten fünf Jahren deutliche Zuwächse (+28,7 Prozent)) erzielt werden. Während im Tourismusjahr 2018/2019 die Ankünfte der indischen Gäste mit knapp 47.000 (+0,5 Prozent)) mehr oder weniger gleich zum Vorjahr blieben, stiegen die Übernachtungen jedoch um 3,1%. Das bedeutet, dass wir mehr Individualgäste begeistern können und auch Gruppen dank unserer innovativen Paketangebote länger bleiben“, beschreibt Seiler-Lall.
Auch der verstärkte Fokus bzw. die erfolgreiche Akquise im Kongressbereich tragen wesentlich zur Wertschöpfung bei: Die von Innsbruck Tourismus beauftragte Wertschöpfungsstudie wies rund 530 Euro allein an durchschnittlichen Tagesausgaben für Kongressbesucher aus. Inklusive indirekter und induzierten Effekten kommt so eine Wertschöpfung von bis zu 1.400 Euro zum Tragen.
Bei den Deutschen hip
Deutsche Gäste schätzen Innsbruck als junge, trendige Urlaubsdestination, die "Nachbarn" knacken mit einem Plus von 6,3% bei den Nächtigungen erstmals die Ein-Millionen-Marke. In den letzten fünf Jahren nächtigten sogar ein Viertel mehr Gäste aus Deutschland in der Region Innsbruck.
"Wir verfolgen weiterhin das klare Ziel, mit individuellen, auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmten Angeboten, Gäste zu motivieren, länger in Innsbruck zu bleiben. Innsbruck positioniert sich so ganz klar als die alpin-urbane Sehnsuchtsregion, für die ein Tag auf keinen Fall ausreicht, um die Vielfallt des Angebots zu erleben", so Seiler-Lall. Beispielsweise mit der Eröffnung der neuen Vermittlungsplattform für Outdoor-Erlebnisse im Pavillon am Landestheater-Vorplatz, die ebenfalls neue Anreize für Gäste schaffen soll, die Destination länger und intensiver zu erleben. (red)
www.innsbruck.info