Der Marketing Club Österreich hat einen neuen Vorstand

Georg Wiedenhofer bleibt weiterhin Präsident.

Bei der Generalversammlung hat der Marketing Club Österreich (MCÖ) einen neuen Vorstand gewählt. Georg Wiedenhofer bleibt weiterhin Präsident, neue Vizepräsidentinnen sind Sieglinde Martin (FH Wien der Wirtschaftskammer Wien) und Alexandra Radl (base – Home for Students). Weitere Mitglieder des Vorstands sind Chris Budgen (Emakina), Hannes Glavanovits (Spar), Georg Grassl (Henkel), Andreas Ladich (Flughafen Wien), Maximilian Mondel (Momentum), Anita Paic (Sacher), Harald Rametsteiner (FH St. Pölten), Lisa Reisenberger (Palmers), Melanie Rondonell (Swatch) sowie Dieter Welbich (Baldinger & Partner).

"Ich freue mich als bestätigter Präsident gemeinsam das Programm mit rund 20 Veranstaltungen pro Jahr qualitativ auszubauen, die Weiterbildungsformate zu stärken und an weiteren neuen Formaten zu arbeiten", so Georg Wiedenhofer. Niko Pabst, Geschäftsführer des Clubs, ergänzt: "Ein Fokus wird auch auf unserem 2019 neu gegründeten Nachwuchs-Club, den Marketing High Potentials liegen. Ich bin überzeugt, dass wir für unsere Ziele den bestmöglichen Vorstand gewählt haben".

Prominent besetztes Podium beim Clubabend

Im Anschluss zur Generalversammlung und Vorstandswahl fand der Clubabend "Knowing your Costumer" statt, bei dem knapp 120 Besucher gezählt wurden. Dabei wurde darüber diskutiert, was wir über unsere Kunden und ihr Kaufverhalten wirklich wissen. Am Podium saßen Mars Austria-Geschäftsführer Andreas Dialer, Henkel Homecare-Managing Director Georg Grassl, NÖM-Marketingleiter Erik Hofstädter, Fabian Nindl vom Institut für Handel und Marketing der WU Wien, sowie Wavemaker-CEO Silke Übele. Durch den Abend führte Cash-Chefredakteurin Michaela Schellner.

Wie sich die Digitalisierung für eine individuelle Zielgruppenansprache nützen lässt, verriet Andreas Dialer: "Wenn bei uns eine Dame anruft und wir den Namen ihrer Katze bereits wissen, haben wir mit Sicherheit eine loyale Kundin gewonnen." Ein Gewinn für jedes Unternehmen seien seine erfolgreichen Marken. Sie passieren nicht über Nacht, sondern werden über Jahrzehnte aufgebaut, gehegt und gepflegt, weiß Georg Grassl um den Wert der zahlreichen Henkel-Brands. "Weniger ist mehr", berichtete wiederum Erik Hofstädter von der Reduktion der NÖM Produktrange. "Es geht darum, die richtigen Produkte für die richtigen Konsumenten anzubieten und entsprechend zu kommunizieren."

Mehr Kooperation gefordert

Fabian Nindl stellt unter anderem die Kundenerlebnisse in den Vordergrund. Seiner Meinung nach gewann die Costumer Experience in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Unternehmen müssen endlich lernen, sich selbst auch als Medienunternehmen zu verstehen und ihre Produkte entsprechend zu inszenieren.

Einen klaren Mehrwert zu zeigen, erhöht laut Silke Übele beim Kunden die Bereitschaft, seine Daten überhaupt herzugeben: "Dazu müssen wir unbedingt auf die wahren Bedürfnisse der Kunden eingehen und in erfolgreiche Kommunikation umsetzen." In einem waren sich alle Diskutanten einig: Es wäre wünschenswert, wenn in Zukunft die Industrie, der Handel und die Wissenschaft mehr kooperieren und die gewonnen Daten für den Kunden sinnvoll einsetzen würden. (red)

Bilder vom MCÖ-Event finden Sie in unserer Galerie.

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