Einschlafprobleme? Einfach mal dem Präsidenten die Hand schütteln

expressis verbis von Alexander Schöpf.

Haben Sie manchmal Einschlafprobleme? Dann sollten Sie mal dem Präsidenten die Hand schütteln. Wahlweise könnten Sie auch dem Pelikan fest bei seinem Kehlsack packen oder mal mit dem Clown rangeln. Als Frau empfiehlt es sich hingegen die Brosche zu polieren, die Auster zum Singen oder die Butter zum Blubbern bringen.

Klingt das alles etwas komisch für Sie? Ist Alexander Van der Bellen gerade nicht zugegen, wenn Sie nachts wach im Bett liegen? Auch kein Clown oder Pelikan da? Die deutsche Krankenkasse Barner empfiehlt jedenfalls eine dieser Tätigkeiten, wenn Sie nicht einschlafen können. Tatsächlich sind es einfach Umschreibungen für ein und die selbe Sache: masturbieren. Barner ist es mit diesem Tipp gelungen, einen veritablen Social Media-Hit zu landen.

Der Post dürfe zu den erfolgreichsten gehören, die das Unternehmen jemals veröffentlicht hat. Über 5.000 Mal wurde das Motiv bislang geteilt. Dazu kommen knapp 6.000 Reaktionen und mehr als 5.600 Kommentare, die durchwegs positiv bis euphorisch ausfallen.

Die Redewendung, dem Präsidenten die Hand zu schütteln stammt übrigens aus Rumänien (A da man cu presedintele). Den Pelikan fest bei seinem Kehlsack zu packen, praktiziert man ebenfalls in Rumänien (A strange pelicanul de gusa), während man in Brasilien mit dem Clown rangelt (Descabelar o palhaço). Weitere kreative Umschreibungen: Denn Lederbass spielen (Soittaa nahkafagottia – Finnland), die Engel zum Weinen bringen (Faire pleurer les anges – Frankreich), den Affenbrotbaum entlauben (Effeuiller le baobab – Frankreich), den Zyklopen schlagen (At tæve kyklopen – Dänemark) und – mein Favorit – dem Deutschen auf den Helm hauen (Bic niemca po kasku – Polen).

Und falls Sie sich fragen, ob dieser Beitrag die hohen redaktionellen Ansprüche der LEADERSNET Redaktion erfüllt – irgendwie ja …


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