Benko verkauft kika-Filialen in Osteuropa an XXXLutz

22 Filialen betroffen – über den Kaufpreis wird geschwiegen.

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die Signa-Gruppe um den Tiroler Investor Rene Benko im Sommer 2018 verkauft Signa nun 22 kika-Standorte in Osteuropa an den Mitbewerber XXXLutz. Über den Kaufpreis wurde keine Angabe gemacht. Die Wettbewerbshüter müssen den Deal noch freigeben.

Die kika-Standorte befinden sich in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Der Verkauf umfasse das operative Handelsgeschäft mit 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die 22 Immobilien, teilten beide Unternehmen heute in Aussendungen mit. Signa will mit dem Verkaufserlös den Modernisierungskurs von kika/Leiner forcieren.

Teures Geschäft

Die Sanierung der Möbelketten Kika und Leiner wird für Benko zu einer teuren Angelegenheit. Allein die Modernisierung der Filialen werde einen Millionen kosten. Signa verpflichtete sich beim Kauf sogar, einen dreistelligen Millionenbetrag einzuschießen.

Bei den über 4.000 Mitarbeiter zählenden Möbelketten liegt rund neun Monate nach der Übernahme durch Benko noch immer einiges im Argen. (rb)

www.signa.at

www.xxxlutz.at

www.kika.at

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