Aida verkauft Hasch-Brownies

Schokokuchen macht trotz Cannabis als Zutat nicht "high".

Ab 8. September ist es soweit: Die Konditoreikette Aida wird ab diesem Tag Brownies verkaufen, die Cannabis enthalten. "Die Aida ist ein 105 Jahre altes Traditionshaus aber auch wir wollen mit der Zeit gehen", begründet Pressesprecher Stefan Ratzenberger gegenüber orf.at die überraschende anmutende Erweiterung der Produktpalette.

Der Schokokuchen enthält den Wirkstoff Cannabidiol (CBD), der aus der Hanfpflanze gewonnen wird, jedoch im Gegensatz zu THC nicht berauschend wirkt. Der "Orange Kush"-Brownie habe deshalb mit der Droge Marihuana nichts zu tun, betont Ratzenberger. CBD wirkt entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit und wird deshalb auch in der Medizin eingesetzt. Der THC-Gehalt werde bei maximal 0,2 Prozent liegen, womit die Gefahr durch den Verzehr eines "Orange Kush" high zu werden, nicht gegeben ist.

Ratzenberger: "Man muss unterscheiden zwischen Drogen und zugelassenen Mitteln. Die Aida wird sicher keine Drogen verkaufen, aber wenn es ein zulässiges Mittel ist und großteils medizinisch verwendet wird, warum sollen wir es dann nicht auch anbieten?" Dennoch werden bei Vermarktung auch augenzwinkernd Verweise auf Marihuana als Droge verwendet. "Das Lustige ist, dass wissen nur die, die die Droge auch kennen", zitiert orf.at Ratzenberger. Die Süßigkeit wird nur an Kunden ab dem 16. Lebensjahr verkauft. (as)

www.aida.at

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