"Wir wollen bei Speed, Content und Service die Nummer 1 werden"

Wachstumskurs und Rekordinvestitionen bei T-Mobile Austria - am Weg zum TV- und Entertainment-Anbieter. 

"In den vergangenen Jahren ist T-Mobile Austria die beeindruckende Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum gelungen", freut sich Andreas Bierwirth, CEO von T-Mobile Austria, bei der Jahrespressekonferenz von T-Mobile über das dritte Wachstumsjahr in Folge. "Davon profitiert nicht nur unser Eigentümer, sondern vor allem unsere Kundschaft. Wir fahren weiterhin das größte Investitionsprogramm in der Geschichte von T-Mobile Austria und haben nach den Steigerungen im Vorjahr mit 155 Millionen Euro Investitionen in Österreich nochmals einen Rekord beim Ausbau des LTE-Netzes gesetzt. Das bringt bessere, schnellere Versorgung, mehr Konkurrenz und eine enorme Leistungssteigerung für unsere Kunden."

1,3 Milliarden Euro wurden in den Ausbau des Breitband-Mobilfunknetzes gesteckt. Insgesamt haben über 97 Prozent der Bevölkerung Zugang zum schnellen Datennetz von T-Mobile Austria. Bei stabilen Teilnehmerzahlen der Marken T-Mobile und tele.ring war der starke Zuwachs der Teilnehmerzahl im Jahr 2017 erneut aus den Geschäftsbereichen M2M-Kommunikation für IoT, das Internet der Dinge, sowie Wholesale getrieben. "Es darf bei unseren Investitionen keinen Stillstand geben, damit wir dem enormen Datenwachstum in unserem Netz entsprechen", erklärt Gero Niemeyer, Finanzchef von T-Mobile Austria.

Rekord beim Datenwachstum und Investitionen in nächste Mobilfunkgeneration

Einen –  laut Bierwirth vorhersehbaren – neuen Rekord gab es auch beim Datenwachstum, das um 86 Prozent auf 313.503 Terabyte zulegte. Wesentlicher Treiber waren Streaming-Angebote für Video, wobei YouTube vor Netflix derzeit die Spitzenreiter in der Nutzung von HomeNet-Kunden sind. Daher wird ab sofort HomeNet auch als Hybrid mit gleichzeitiger, gebündelter LTE- und Leitungsanbindung angeboten. "Breitband für Zuhause und für das Büro sind ein starkes Wachstumsfeld für T-Mobile", sagt Maria Zesch, CCO (Chief Commercial Officer) von T-Mobile Austria. "Wir haben mit Breitband über Mobilfunk in den vergangenen Jahren Breitband-Versorgung in viele Regionen gebracht, die bis dahin keinen zufriedenstellenden Zugang hatten. Jetzt holen wir uns durch die Kombination mit Festnetz-Internet in einem Router zusätzliche Kapazität für Regionen mit sehr hoher Nachfrage." Zudem soll das Ökosystem an vernetzten Geräten weiter gestärkt werden.

"Wir warten mit Spannung auf die 5G-Auktion", so Bierwirth. Theoretisch könnten die ersten 5G-Services bereits Anfang 2019 starten. "Wir waren die ersten, die 5G  erlebbar gemacht haben - vor ein paar Wochen in Innsbruck mit Drohnen", so Bierwirth. Bei der Premiere des nächsten Mobilfunkstandards im Praxiseinsatz wurde aufgezeigt, wie sich die Zukunft der drahtlosen Datenübertragung darstellen wird. Der nächster Use Case werde Bierwirth zufolge die Versorgung des ländlichen Bereichs sein.

Pläne mit UPC?

Man versteht sich nun auch als ein Festnetzunternehmen, der Alleinstellungsanspruch der Telekom Austria sei daher beendet. Die Übernahme von UPC bedarf aber noch der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung. "Wir sind noch nicht der Besitzer,die Kartellbehörden sind gerade am Prüfen", so Bierwirth weiter. Auch Mitbewerber seien im Begriff zu "Trittbrettfahrern" zu werden. Aber eines sei klar: "Wir werden Anbieter von TV und Entertainment". Die Geschäftsfelder sollen mit Nachdruck weiter entwickelt werden. Im zweiten Halbjahr 2018 soll mit dem Aufbau des neuen, integrierten Unternehmens begonnen werden. Auch der strategische Wert der Akquise zähle: "Wir bieten dem Kunden alles aus einer Hand. Denn der Kunde sucht nach Einfachheit." (jw)

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www.t-mobile.at

 

Die Zahlen im Detail

Der Gesamtumsatz von T-Mobile Austria stieg um 5 Prozent auf 900 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) legte um 3 Prozent auf 266 Millionen Euro zu. Mit einem Plus von 10 Prozent lagen die Investitionen im Jahr 2017 auf einem Rekordstand von 155 Millionen Euro. Dies führte zu einem leichten Rückgang beim bereinigten EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 6 Prozent auf 110 Millionen Euro. Die Zahl der Teilnehmer erreichte zu Jahresende 2017 mit 5,7 Millionen SIM-Karten einen absoluten Höchststand.

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