Die ÖAK-Zahlen für das zweite Halbjahr 2017 sind da

"Kronen Zeitung" liegt vorne -  restriktivere Regeln für e-paper.  

Mit der Auflagenliste für das zweite Halbjahr 2017 weist die ÖAK 485 Medientitel (inklusive regionale Teilbelegungseinheiten) aus. Die Kronen Zeitung ist demnach Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, dahinter folgt die Kleine Zeitung (298.321). 732.220 verkaufte Auflage (davon 21.548 ePaper), 773.598 verbreitete Auflage und 821.994 Druckauflage heben die Krone an die Spitze. Im Digitalsegment führt sie mit 21.548 verkauften ePaper (alle Daten Mo-Sa). Dabei konnte der ePaper-Verkauf im Jahresschnitt 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast 70 Prozent gesteigert werden. Die verbreitete Auflage wird für Sonntag mit 1.215.201 und die Druckauflage mit 1.384.723 Exemplaren beziffert. "Fast 1,2 Millionen verkaufte Auflage am Sonntag und mehr als 730.000 tägliche Verkaufsauflage bestätigen erneut die absolute Marktführerschaft der Kronen Zeitung. Diese enormen Auflagezahlen und die rasante Steigerung des ePaper-Verkaufs sind ein klares Zeichen für die Markenstärke und die beste Basis für effiziente Kommunikationslösungen, die unsere Werbepartner von uns erwarten", sagt Monika Fuhrheer, Geschäftsführung Mediaprint.

126.267 verkaufte Exemplare (Mo-Sa davon 6.408 ePaper) weist die soeben veröffentlichte Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) dem KURIER für den Jahresschnitt 2017 aus. Sonntags wurden sogar 247.489 Exemplare verkauft. Das macht den KURIER auch 2017 im Verkauf zur Nummer 3 am österreichischen Tageszeitungsmarkt. Mehr als 6.400 ePaper wurden 2017 im Wochenschnitt (Mo-Sa) verkauft, mehr als 100.000 Exemplare werden wochentags (Mo-Sa) im Abo bezogen. "Da wir eine Kaufzeitung sind, blicken wir nicht nur auf die Druckauflage, sondern freuen uns über fast eine Viertel Million verkaufte Exemplare sonntags und annährend 130.000 wochentags verkaufte Exemplare. Dies untermauert die starke Position am österreichischen Tageszeitungsmarkt. Als ausgewiesene Qualitäts-Tageszeitung wird der KURIER gekauft, gelesen und geschätzt – in der Printausgabe wie digital. Um den Ansprüchen unserer LeserInnen noch besser gerecht zu werden, optimieren wir kontinuierlich unser vielfältiges journalistisches Angebot, insbesondere im Regional-Bereich. So launchten wir im Herbst 2017 u.a. die Beilage KURIER Niederösterreich, die jeden Freitag ausführliche regionale Berichterstattung aus den einzelnen Bezirken bietet. Ab 1. April starten wir diese erfolgreiche Beilage auch in Oberösterreich – mit noch mehr Regionalinfos aus Wirtschaft, Chronik und Sport zu diesem Bundesland und mit der Übernahme des regionalen Senders schau TV bieten wir neben Print und unseren digitalen Angeboten auch im TV tägliche relevante qualitative Inhalte an", kommentiert Thomas Kralinger, Geschäftsführer KURIER Medienhaus und Mediaprint.

Die OÖN liegen bei 124.742 verbreiteter Auflage, die Salzburger Nachrichten bei 79.997. 74.049 kann der Standard verzeichnen. Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) weist der Tiroler Tageszeitung für das zweite Halbjahr 2017 eine verbreitete Auflage von 91.986 TT-Exemplaren von Montag bis Samstag aus, am Sonntag erreicht die TT durch den zusätzlichen Vertrieb über Entnahmetaschen eine Verbreitung von 104.507 Exemplaren.

57.650 Abonnenten bezogen die Presse (inkl. 11.241 ePaper), die Sonntagsausgabe wurde von 52.989 Lesern abonniert (inkl. 11.241 ePaper), das entspricht einem Plus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2. Halbjahr 2016). Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer: "Besonders in Zeiten, die von Fake News und Unsicherheiten geprägt sind, zählen vor allem Fakten. Die Presse steht für bedingungslosen Qualitätsjournalismus und unabhängige Berichterstattung, wir produzieren für unsere Leser täglich hochwertige Nachrichten – und das wird zu meiner Freude auch honoriert." Bei der verkauften Auflage verzeichnete die Presse 68.116 (inkl. 11.352 ePaper), die Presse am Sonntag insgesamt 81.385 (davon 11.352 ePaper) Exemplare.

 "Österreich ist weiterhin ein Print-Land. Bei einer Bevölkerung von 7.438.000 werden täglich 6.417.285 Tageszeitungen vertrieben. Damit können fast 9 von 10 Österreichern mit einer Tageszeitung versorgt werden. An der Spitze der Kategorie Gratis-Tageszeitungen ist einmal mehr die Tageszeitung Heute. Heute ist wiederholt die Nummer 1 in Wien und Österreich, aber auch in Niederösterreich und Oberösterreich. Damit steht der Werbewirtschaft für ihre Kommunikation weiterhin ein stabiles und unabhängiges Massenmedium zu Verfügung", freuen sich Herausgeberin Eva Dichand und Geschäftsführer Wolfgang Jansky. "Gerade hat für Heute das bereits 15. Geschäftsjahr begonnen. Die anhaltende Beliebtheit beweist, dass wir jung geblieben sind und das richtige Angebot anbieten. Während der Medienmarkt, vor allem die TV-Landschaft, immer fragmentierter wird, steht der Werbewirtschaft mit Heute weiterhin ein Massenmedium zu Verfügung. Neben unseren Erfolgen im Online Bereich – über 5,2 Millionen Besuche (Unique Clients) pro Monat (ÖWA, Jänner 2018) - beweisen unsere Auflagezahlen, dass Print weiterhin funktioniert – wenn man es denn richtig macht und man auf die Herausforderungen offensiv reagiert". Für das Stammgebiet in Ostösterreich  wird eine verbreitete tägliche Auflage von 494.372 ausgewiesen. Davon entfallen 347.891 auf Wien und 146.481 auf Niederösterreich.

In der verbreiteten Auflage (Mo – Fr) liegt ÖSTERREICH bei 341.741, österreichweit  werden 524.590 Zeitungen verbreitet. "Die Auflagenkontrolle bietet Fakten, die Media Analyse dagegen ist nur eine Umfrage. Die Auflagenkontrolle ist die einzig wirklich harte Währung bei der Messung von Printmedien. Umso mehr freuen wir uns, dass wir bei diesen unumstrittenen Zahlen erstmals die Nummer 1 am wichtigsten Zeitungsmarkt in Wien sind. Für ÖSTERREICH ist das ein Meilenstein in unserer Erfolgsgeschichte. Die neuen Daten der Auflagenkontrolle sollten auch zu einem Umdenken bei der Erhebung der Media Analyse führen. Die streng kontrollierten harten Fakten der Auflagenkontrolle stehen in einem krassen Widerspruch zu den nur per Umfrage erhobenen Meinungsforschungsdaten der Media Analyse", so Wolfgang Fellner und Oliver Voigt.

Magazine der Verlagsgruppe News weitgehend stabil

Die Magazine der Verlagsgruppe News (VGN) erwiesen sich auch im Vergleich des 2. Halbjahres 2017 zum 2. Halbjahr 2016 weitgehend stabil, wenn man vom so genannten Großverkauf absieht, für den von der ÖAK restriktivere Regeln für die "e‐paper" eingeführt worden waren. Vor diesem Hintergrund besonders erfreulich stellen sich die erreichten Zuwächse in der verkauften Auflage bei EMedia (plus 1,6 Prozent) und Gusto (plus 1,6 Prozent) dar. Durch die neuen, strengeren ÖAK Richtlinien im Bereich e‐paper ist ein direkter Vergleich zu den Vorperioden eigentlich nicht möglich. Hinzu gekommen sind auch erste Kürzungen im Print‐ Großverkauf bei den Fluglinien, die im Magazinbereich traditionell sehr wichtige Großabnehmer sind. "Durch die Richtlinien‐Änderung im Bereich E‐Paper ist die Vergleichbarkeit für das 2. Halbjahr 2017 nicht gegeben. Ich möchte dennoch nicht verhehlen, dass uns der dadurch bewirkte niedrigere Ausweis im Großverkauf schmerzt. Gerade aufgrund dieses Gegenwinds freuen wir uns über ein Verkaufsplus bei E‐Media und Gusto sowie in der Gruppe über +4,1% bei den E‐Paper Abos", so VGN Geschäftsführer Markus Fallenböck.

Servus in Stadt & Land liegt bei 136.476, die ORF-Nachlese bei 77.590, 301.601 verbreitete Exemplare kann Die ganze Woche vorweisen.

Die RMA hat mit einer verbreiteten Auflage von 3.466.451 Exemplaren (davon 8.368 ePaper-Exemplare) auch weiterhin die höchste Printauflage am heimischen Medienmarkt, "Wir sind mit unseren 127 Zeitungen in allen Regionen Österreichs vertreten und haben in Summe nicht nur die höchste Printauflage, sondern erreichen mit unseren Produkten auch die meisten Leserinnen und Leser. Mehr als die Hälfte der heimischen Bevölkerung greift wöchentlich zu einer unserer Zeitungen – das zeigt klar, dass wir für die Menschen einen tatsächlichen Nutzen stiften", sagt RMA-Vorstand Georg Doppelhofer anlässlich der  ÖAK. "Und natürlich macht uns diese Stärke auch für die heimische Wirtschaft zu einem attraktiven und verlässlichen Partner in der Kommunikation." (jw)

www.oeak.at

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