Laut aktueller Studie
So unterschiedlich tickt Österreich unter der Dusche

| Larissa Bilovits 
| 15.06.2026

Laut einer aktuellen Studie duscht fast die Hälfte der Österreicher:innen täglich. Vor allem bei Dauer und Zeitpunkt gehen die Gewohnheiten der einzelnen Generationen jedoch weit auseinander.

Für viele Menschen ist die tägliche Dusche weit mehr als bloße Körperpflege. Sie dient als kurzer Moment zum Durchatmen, als Energie-Kick am Morgen oder als Ritual zum Abschalten nach einem langen Tag. Wie wichtig dieser Alltagsmoment tatsächlich ist und wie unterschiedlich ihn die Österreicher:innen gestalten, zeigt nun eine aktuelle Studie von Borotalco (siehe Infobox). Dabei werden nicht nur klare Unterschiede zwischen Morgen- und Abendduscher:innen sichtbar, sondern auch überraschende Generationenunterschiede bei Dauer und Gewohnheiten.

Dusche folgt dem persönlichen Lebensrhythmus

Insgesamt duschen 46 Prozent der Österreicher:innen täglich, weitere zwei Prozent sogar mehrmals am Tag. Wann zur Brause gegriffen wird, ist dabei alles andere als zufällig. Während 61 Prozent bevorzugt am Abend oder in der Nacht duschen, starten rund 29 Prozent mit einer Morgendusche in den Tag.

"Die Studie zeigt ein interessantes Muster: Wer täglich duscht, hat meist eine feste Routine – morgens oder abends, immer zur gleichen Zeit. Wer seltener duscht, ist flexibler und wählt den Moment bewusster. Der Duschmoment ist also kein Zufall, sondern ein Spiegel des eigenen Lebensrhythmus", erklärt Jörg Grossauer, Countrymanager von Bolton Austria.

Gen Z nimmt sich deutlich mehr Zeit

Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Blick auf die einzelnen Generationen. Die Gen Z, also die 16- bis 29-Jährigen, duscht mehrheitlich am Abend oder in der Nacht – fast drei Viertel wählen die zweite Tageshälfte für ihren Duschmoment. Gleichzeitig nimmt sich die jüngste Altersgruppe spürbar mehr Zeit unter der Brause. Nur ein Viertel ist bereits nach drei bis fünf Minuten fertig, während 20 Prozent zwischen neun und zehn Minuten und weitere zwölf Prozent sogar bis zu 15 Minuten lang duschen.

Bei den Babyboomern ab 60 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes Bild. Der Duschzeitpunkt verteilt sich deutlich gleichmäßiger über den Tag. Zudem fällt die Dusche meist kürzer aus: 44 Prozent benötigen lediglich drei bis fünf Minuten. In keiner anderen Altersgruppe ist der Anteil der Kurz-Duscher:innen so hoch.

"Auch hier sehen wir wieder eine Korrelation bei der Häufigkeit und der Länge", so Grossauer. "Je häufiger geduscht wird, desto kürzer fällt die Dusche aus. Wer täglich duscht, hält sich kürzer auf als jene, die seltener duschen. So spiegelt der Duschmoment ganz unterschiedliche Alltagsrhythmen wider – von der bewusst genommenen Auszeit bis zum effizienten Frischemoment."

www.bolton.com

www.borotalco.com

Über die Studie

Marktforschung "Das Duschverhalten der Österreicher:innen", im Auftrag von Bolton Austria GmbH, durchgeführt vom market Marktforschungs-Ges.m.b.H. & Co.KG, Online-Befragung, n=1.000, Österreich, Erhebungszeitraum: 2. bis 8. März 2026.

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Über die Studie

Marktforschung "Das Duschverhalten der Österreicher:innen", im Auftrag von Bolton Austria GmbH, durchgeführt vom market Marktforschungs-Ges.m.b.H. & Co.KG, Online-Befragung, n=1.000, Österreich, Erhebungszeitraum: 2. bis 8. März 2026.

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