Neuer Vorstand steht fest
VRM stellt Führung neu auf und richtet Fokus auf kommende Aufgaben

| Redaktion 
| 22.03.2026

Der Verband der Regionalmedien Österreich hat im Rahmen seiner Generalversammlung eine neue Spitze gewählt. Mit einem neuen Vorstand und klar definierten Schwerpunkten will sich die Interessenvertretung strategisch im Hinblick auf die Veränderungen im Medien- und Werbemarkt positionieren. 

Der Verband der Regionalmedien Österreichs hat bei seiner Generalversammlung 2026 eine personelle Neuaufstellung beschlossen. Mit der Wahl eines neuen Vorstands sowie eines geschäftsführenden Präsidenten reagiert der Verband auf die Veränderungen im Medien- und Werbemarkt und stellt sich strategisch für die kommenden Jahre auf. 

Zum geschäftsführenden Präsidenten wurde Friedrich Dungl gewählt. Als Vizepräsidenten fungieren Georg Doppelhofer (RMA), Martina Holl (Mein Bezirk Oberösterreich), Moritz Walcherberger (Tips) und Wolfgang Jansky (Heute). Ergänzt wird das Führungsgremium durch die Vorstandsmitglieder Klaus Buttinger (Salzburger Woche), Andreas Eisendle (RMA), Christian Lengauer (Weekend), Sabine Egger (Rundschau Oberländer Wochenzeitung) und Christoph Hausegger (Mein Bezirk Burgenland & Steiermark).

Veränderungen im Marktumfeld

Seit der Gründung des Verbands im Jahr 1992 hat sich sowohl die Medienlandschaft als auch das Nutzungsverhalten deutlich gewandelt. Digitale Kanäle haben an Bedeutung gewonnen, während sich gleichzeitig die Rahmenbedingungen im Werbemarkt verändert haben, unter anderem durch die zunehmende Konzentration auf Filialbetriebe und das Wachstum des Online-Handels. Der Verband hat seine Mitglieder in diesem Umfeld unter anderem bei der digitalen Transformation, bei rechtlichen Fragestellungen sowie in der Interessenvertretung begleitet. 

Fokus auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Mit der neuen Führung richtet der Verband den Blick nun verstärkt auf zentrale Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die Verschiebung von Werbebudgets hin zu internationalen Plattformen sowie neue regulatorische Entwicklungen. 

"Die Sicherung der wirtschaftlichen Basis regionaler Medien ist eine zentrale Aufgabe. Dazu zählen faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Raum ebenso wie zukunftsfähige Modelle in der Medienförderung und Zustellung", sagt Friedrich Dungl

Darüber hinaus stehen Themen wie die Entwicklung der Verwertungsgesellschaft VG Newsmedia und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für regionale Medienunternehmen im Mittelpunkt der kommenden Funktionsperiode. 

Abschied langjähriger Funktionsträger

Im Zuge der Neuausrichtung wurden auch mehrere langjährige Führungspersönlichkeiten verabschiedet. Dazu zählen Präsident Josef Gruber, Vizepräsidentin Erika Egger sowie Geschäftsführer Dieter Henrich, die laut VRM den Verband über Jahre hinweg geprägt haben. 

"Wir danken den scheidenden Funktionsträger:innen für ihr außerordentliches Engagement und ihre vorausschauende Arbeit. Unter ihrer Führung hat der Verband ein klares Profil entwickelt, das eine starke Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung bildet", so der neu gewählte geschäftsführende Präsident Friedrich Dungl. 

www.vrm.at

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