ImmoScout24-Datenanalyse
So viel kosteten Einfamilienhäuser 2025 in Österreich

| Redaktion 
| 12.02.2026

Die Angebotspreise sind 2025 österreichweit um sechs Prozent gestiegen. Gleichzeitig legte die Nachfrage deutlich zu. Besonders stark fiel das Plus in Vorarlberg und Wien aus. 

Nach einer Phase rückläufiger Preise im Jahr 2023 und einer Stabilisierung 2024 zeigt der österreichische Häusermarkt wieder nach oben. 2025 wurden Einfamilienhäuser im Schnitt um 4.070 Euro pro Quadratmeter angeboten. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hauspreise steigen wieder deutlich

Ein Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche kostete, je nach Bundesland, durchschnittlich zwischen 375.000 Euro und 1.167.000 Euro. Während Immobilien unter 500.000 Euro weiterhin vor allem in Kärnten, der Steiermark und im Burgenland zu finden sind, müssen Kaufinteressierte in Tirol und Wien rund eine Million Euro oder mehr einplanen. Grundlage der Auswertung sind 78.512 Verkaufsangebote auf ImmoScout24.at.

Nachfrage legt österreichweit zu

Parallel zu den steigenden Preisen nahm auch das Interesse an Einfamilienhäusern zu. Im vergangenen Jahr wurden entsprechende Objekte im Vergleich zu 2024 um durchschnittlich acht Prozent häufiger nachgefragt. Besonders deutlich fiel das Nachfrageplus im Westen Österreichs sowie in der Bundeshauptstadt aus. Auch das generelle Kaufinteresse ist laut einer aktuellen Trendstudie von ImmoScout24, durchgeführt von Integral, gestiegen. Von jenen Personen, die derzeit aktiv eine Immobilie suchen, möchten 58 Prozent kaufen, weitere 29 Prozent ziehen sowohl Kauf als auch Miete in Betracht.

Entwicklung Kaufpreise und Nachfrage Häuser 2025 © ImmoScout24

"Wir beobachten eine deutliche Belebung der Nachfrage nach Einfamilienhäusern. Trotz gestiegener Angebotspreise nimmt das Interesse am Immobilienkauf weiter zu. Nach dem Einbruch im Jahr 2023 setzt sich damit die Trendwende, die bereits im Vorjahr eingesetzt hat, weiter fort", sagte Markus Dejmek, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Österreich.

Vorarlberg und Wien mit starkem Nachfrageplus

In Vorarlberg stieg die Nachfrage nach Häusern um 28 Prozent, während die Preise lediglich um ein Prozent auf durchschnittlich 5.580 Euro pro Quadratmeter zulegten. Auch in Wien wurde ein kräftiges Plus verzeichnet: Die Zahl der Anfragen erhöhte sich um 23 Prozent. Der Quadratmeterpreis lag hier bei durchschnittlich 6.570 Euro, was einem Anstieg von zwei Prozent entspricht. Für ein Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche sind in Wien rund 986.000 Euro zu kalkulieren.

Tirol bleibt Spitzenreiter bei den Preisen

Das höchste Preisniveau weist weiterhin Tirol auf. Dort kostet ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern im Schnitt 1.167.000 Euro. Der Quadratmeterpreis liegt bei 7.780 Euro, was einem Plus von neun Prozent entspricht. Salzburg folgt mit durchschnittlich 6.150 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise rund 922.000 Euro für ein Haus dieser Größe auf Rang drei hinter Tirol und Wien.

Preisliches Mittelfeld in Nieder- und Oberösterreich

In Niederösterreich liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 3.690 Euro. Ein 150-Quadratmeter-Haus wird dort im Schnitt um 553.000 Euro angeboten. In Oberösterreich beträgt der durchschnittliche Angebotspreis rund 533.000 Euro, der Quadratmeterpreis stieg um sieben Prozent auf 3.560 Euro.

Rückläufige Nachfrage im Süden und Osten

Kärnten und das Burgenland verzeichneten 2025 einen Nachfragerückgang von jeweils vier Prozent. In Kärnten erhöhte sich der Quadratmeterpreis dennoch um neun Prozent auf 3.290 Euro. In der Steiermark gingen die Preise um zwei Prozent auf durchschnittlich 3.090 Euro zurück. Am günstigsten bleibt das Eigenheim im Burgenland: Für ein Haus mit 150 Quadratmetern werden dort im Schnitt rund 375.000 Euro aufgerufen.

www.immobilienscout24.at

Über die Studie

Die im Februar 2026 durchgeführte Analyse basiert auf 78.512 Datenpunkten für Häuser aus den Jahren 2024 und 2025 der auf ImmoScout24.at veröffentlichten Angebote.

Als Berechnungsmethode für das statistische Mittel wurde der Median gewählt. Der Median hat im Gegensatz zum Mittelwert den Vorteil, dass er nicht durch wenige extrem billige oder wenige extrem teure Objekte verzerrt wird.

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Über die Studie

Die im Februar 2026 durchgeführte Analyse basiert auf 78.512 Datenpunkten für Häuser aus den Jahren 2024 und 2025 der auf ImmoScout24.at veröffentlichten Angebote.

Als Berechnungsmethode für das statistische Mittel wurde der Median gewählt. Der Median hat im Gegensatz zum Mittelwert den Vorteil, dass er nicht durch wenige extrem billige oder wenige extrem teure Objekte verzerrt wird.

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