Investition und Produktneuheit
Hella setzt 2026 auf Innovation und nachhaltige Standortentwicklung

| Redaktion 
| 11.02.2026

Das Unternehmen will mit einer neuen Generation modularer Lamellendächer und Investitionen in Produktion und Energieinfrastruktur die Weichen für die Zukunft und das weitere Wachstum stellen. 

Der österreichische Sonnenschutzspezialist Hella erweitert sein Portfolio um ein neu entwickeltes Lamellendach, das 2026 auf den Markt kommen soll. Die modulare Lösung ist laut dem Unternehmen darauf ausgelegt, unterschiedliche Anforderungen im Außenbereich flexibel abzudecken. Ergänzende Glaselemente sollen zusätzlichen Schutz vor Sonne, Wind und Regen ermöglichen.

Neue Produktgeneration für den Außenbereich

Die gemeinsam mit einem Designstudio konzipierte Pergola kann optional mit Photovoltaik-Modulen auf den Lamellen ausgestattet werden. Sie lässt sich sowohl an bestehende Wandkonstruktionen anschließen als auch freistehend realisieren. Zudem wurden konstruktive Details so ausgelegt, dass Wartung und Reparatur erleichtert und eine lange Nutzungsdauer gewährleistet werden soll. Die offizielle Präsentation soll laut dem Unternehmen in wenigen Wochen bei einem Launch-Event in Stuttgart erfolgen.

"Effektiv, individuell anpassbar und nachhaltig, so sollen die Sonnenschutzlösungen der Zukunft sein", sagte Andreas Kraler, CEO und geschäftsführender Gesellschafter der Hella Gruppe.

Positive Marktsignale im Outdoor-Living-Segment

Laut aktuellen Prognosen wird für 2026 mit einer Belebung der Baukonjunktur gerechnet, die sich auch auf die Sonnenschutzbranche auswirken soll. Besonders im Bereich Outdoor Living werden steigende Wachstumsraten erwartet. Marktforscher:innen prognostizieren Zuwächse zwischen knapp vier und rund 13 Prozent.

Hintergrund sei unter anderem die wachsende Bedeutung privater Außenflächen als zusätzlicher Wohnraum. Gleichzeitig steige das Bewusstsein für Klimaschutz und nachhaltige Bauweisen. Langlebige und flexible Lösungen wie Lamellendächer, insbesondere mit optionaler Photovoltaik, sollen dadurch weiter an Relevanz gewinnen.

Ausbau der Produktionskapazitäten

Parallel zur Produktentwicklung investiert Hella in seine Fertigungsstandorte. Am deutschen Standort Werne sollen die Produktions- und Logistikflächen im Jahr 2026 um knapp 35 Prozent erweitert werden. Rund eine Million Euro fließen in den Ausbau des bestehenden Werks.

Damit schafft das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung des neuen Lamellendachs sowie für textile Fassadenprodukte. Ziel sei es, steigende Nachfrage bedienen sowie Durchlauf- und Lieferzeiten reduzieren zu können.

Energieinfrastruktur im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Energieversorgung. Die Konzernzentrale im osttirolerischen Abfaltersbach produziert bereits heute mehr Energie, als sie verbraucht, so das Unternehmen. Um diese Energieautarkie zu sichern, sind 2026 zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur geplant.

Auch am Standort Geislingen werden Maßnahmen umgesetzt: Dort investiert Hella rund 1,5 Millionen Euro in die Dachsanierung inklusive einer Photovoltaik-Anlage. Künftig soll dadurch mehr als ein Drittel des eigenen Energiebedarfs gedeckt werden. Das unternehmensweit definierte Konzept "Energie sparen, erzeugen und speichern" soll schrittweise auf weitere Standorte übertragen werden.

"Die letzten Jahre waren für die Baubranche und ihre Zulieferer von großen Herausforderungen geprägt", so Kraler und ergänzt abschließend: "Umso wichtiger ist es jetzt, positiv nach vorn zu blicken und weiterhin mit Weitblick zu investieren, damit wir die Chancen, die sich abzeichnen, für unser Unternehmen nutzen können."

www.hella.info

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