Feierliche Auszeichnung
Johanna Mikl-Leitner ist jetzt Ehrenbürgerin von St. Pölten

| Redaktion 
| 22.01.2026

Neben der Landeshauptfrau wurden auch Diözesanbischof Alois Schwarz und die frühere LH-Stellvertreterin Heidemaria Onodi mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet.

St. Pölten hat am Donnerstagabend Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Diözesanbischof Alois Schwarz sowie die frühere LH-Stellvertreterin Heidemaria Onodi mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte im Zeichen des Jubiläums "40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten".

Landeshauptfrau fühlt sich geehrt

Johanna Mikl-Leitner bezeichnete die Ehrung als "große Ehre", die sie nicht nur als persönliche Auszeichnung, sondern vor allem als "Zeichen der Verbundenheit und der guten Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich“ verstehe. Mit Blick auf das Jubiläum sagte sie, die Entscheidung zur Landeshauptstadt sei "nicht nur ein historischer Moment und eine mutige Entscheidung, sondern vor allem auch eine richtige Entscheidung" gewesen.

Diese habe eine "neue Gründerzeit" eingeläutet, führte Mikl-Leitner aus. Sie verwies unter anderem auf den Bau des Regierungsviertels, auf kulturelle Einrichtungen wie das Festspielhaus, das Sportzentrum oder das Kinderkunstlabor, auf den Ausbau zum Hochschul- und Universitätsstandort sowie auf Investitionen im Gesundheitsbereich, etwa in das Universitätsklinikum.

Zugleich sei es gelungen, die Landeshauptstadt-Entscheidung "zur Trägerrakete für die Entwicklung der Regionen zu machen“. Durch die Regionalförderung seien „auch die Regionen erblüht“, so Mikl-Leitner. Vierzig Jahre Landeshauptstadt stünden für den eigenständigen Weg Niederösterreichs. Die dynamische Entwicklung zeige, dass es ohne pulsierende Hauptstadt keine lebendigen Regionen und ohne starke Regionen keine moderne Hauptstadt gebe.

Die Ehrenbürgerschaft sei für sie "Bestätigung und Auftrag“, den Weg des Miteinanders weiterzugehen, hielt die Landeshauptfrau fest. Ziel bleibe es, gemeinsam "die beste Zukunft für unsere Kinder“ zu gestalten. Abschließend gratulierte sie auch den beiden weiteren Geehrten. Heidemaria Onodi bleibe ihr für die konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg in Erinnerung, während die gemeinsame Verleihung mit Alois Schwarz auch an christliche Wurzeln und Traditionen erinnere.

Noch immer weniger als 20 Ehrenbürger:innen

Bürgermeister Matthias Stadler erinnerte daran, dass seit dem Zweiten Weltkrieg bislang 16 Ehrenbürger:innen ausgezeichnet worden seien. Mit den aktuellen Verleihungen steige diese Zahl auf 19; mit Johanna Mikl-Leitner und Heidemaria Onodi seien erstmals zwei Frauen darunter. "Menschen, die Verantwortung übernehmen, gestalten die Zukunft“, betonte Stadler. Die Ehrung der Landeshauptfrau bezeichnete er als "Brückenschlag mit dem Land“ und verwies auf gemeinsame Projekte wie die Synagoge oder Investitionen in das Universitätsklinikum. Die Niederösterreicher:innen seien stolz auf ihre Landeshauptstadt, was eine "große gemeinsame Leistung“ sei.

Heidemaria Onodi nahm die Auszeichnung nach eigenen Worten "mit Demut und Respekt“ entgegen. Der rote Faden ihres politischen Wirkens sei stets die soziale Gerechtigkeit gewesen. St. Pölten habe sich zu einer prosperierenden, schönen und kulturell aktiven Landeshauptstadt entwickelt. Alois Schwarz zeigte sich überzeugt, dass St. Pölten von Menschen geprägt sei, „die mit großer Aufmerksamkeit füreinander da sind“. Es sei "sehr schön, in dieser Stadt zu wohnen und zu leben“.

www.st-poelten.at

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