In Österreich
Too Good To Go vermeldet über 18 Millionen gerettete Sackerl

Über die App bringt das Unternehmen Partnerbetriebe und Nutzer:innen zusammen und vermittelt überschüssige Lebensmittel, die nicht mehr regulär verkauft werden könnten. Auf diese Weise wird nicht nur Abfall vermieden und Geld gespart, sondern auch gutes Essen vor der Verschwendung gerettet. 

Weltweit werden jährlich laut Prognosen 2,5 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen, was in Summe einen wirtschaftlichen Schaden von einer bis 1,2 Billionen US-Dollar verursacht. Und auch hierzulande bekleckert man sich nicht mit Ruhm. Und so landen pro Jahr rund eine Million Tonnen an noch genießbaren Nahrungsmitteln im Müll und somit eine gewaltige Menge an wertvollen Ressourcen, wobei der Großteil davon schlichtweg vermeidbar wäre. Private Haushalte sind diesbezüglich treibende Kraft und verursachen mit bis zu 58 Prozent den Hauptanteil, gefolgt von der Gastronomie mit etwa 15 Prozent. Aber auch der Einzelhandel wirkt sich mit bis zu neun Prozent auf die Lebensmittelverschwendung aus, auch wenn hier bereits effizientere Logistiksysteme greifen wie KI-gestützte Bedarfsanalysen, eine dynamische Preisgestaltung oder auch transparente Lieferketten mit Echtzeit-Überwachung. 

Ein Unternehmen, das sich bereits seit 2015 gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt, ist Too Good To Go aus Dänemark. Das Unternehmen hat eine App entwickelt, um Nahrungsmittel zu retten, indem sie Nutzer:innen ermöglicht, übrig gebliebene Lebensmittel von Restaurants, Cafés, Bäckereien und Supermärkten zu vergünstigten Preisen zu retten. Inzwischen ist die Plattform in vielen Ländern Europas und in Nordamerika aktiv – darunter auch in Österreich. 

Gemeinsame Mission

In Österreich ist das Unternehmen seit 2019 aktiv. In diesem Zeitraum konnten bereits 18 Millionen gerettete Überraschungssackerl gezählt werden. Was als App begann, ist somit heute ein breit aufgestelltes Social-Impact-Unternehmen, das Nutzer:innen und Partnerbetriebe miteinander vernetzt. Mit neuen Angeboten, wachsenden Partnernetzwerken und einer aktiven Community entwickelt sich Too Good To Go so laufend weiter und bekommt dabei Unterstützung von der Kommunikationsagentur Heroes & Heroines

Unter der Leitung von Georg Strasser-Müller, Geschäftsführer Too Good To Go Österreich und Schweiz, notiert die Unternehmens-App hierzulande bereits mehr als 2,5 Millionen registrierte Nutzer:innen und rund 6.500 Partnerbetriebe – darunter große Einzelhändler wie Hofer, Spar, Denns Biomarkt bis zu lokalen Cafés, Bäckereien und Restaurants oder auch Hotelketten wie das Hilton. 

In jedem Sackerl eine Überraschung

Das zentrale Element von Too Good To Go ist das Überraschungssackerl, das die Partnerbetriebe mit überschüssigen Lebensmitteln füllen, die dann für einen reduzierten Preis angeboten werden. User:innen können schließlich die Sackerl über die App reservieren und zu einem ausgewählten Abholzeitpunkt direkt vor Ort abholen. Der Inhalt ist dabei eine Überraschung und kann je nach Betrieb und Tageszeit variieren. 

Ergänzend dazu gibt es in Österreich seit 2024 die Too Good To Go Pakete, die überschüssige Lebensmittel von Produzent:innen und Großhändler:innen enthalten. Sie werden über die Marktplatz-App verkauft und direkt an die Wohnungstür der Kund:innen geliefert. Seit Kurzem können auf diese Weise auch Tierfutter-Pakete mit Hunde- und Katzenfutter gerettet werden. Über Lebensmittel hinaus können Nutzer:innen auch Blumenläden und Gärtnereien unterstützen, überschüssige Ware loszuwerden. Angeboten werden etwa Blumen und Pflanzen, die über geblieben sind oder kleine optische Mängel ausweisen. Bereits über 140 Partnerbetriebe österreichweit sind Teil des Angebots. 

Neuer Partner für Too Good To Go

Zu den Partnerbetrieben zählt nun auch McDonald's Österreich, wie das Unternehmen mitteilte. Ab sofort retten demnach rund 50 der Fast-Food-Restaurants im ganzen Land nicht verkaufte Süßspeisen aus dem McCafé, die von Donuts und Cookies über Muffins bis zum Kuchen und Torten reichen.

www.toogoodtogo.com

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