Hommage an Wiener Werkstätte
Diadem der Kaffeesiederball-Debütantinnen stammt erneut von Christof Cremer

Auch in diesem Jahr und somit bereits zum zweiten Mal soll mittels eigens entworfenem Jungdamen-Diadem ein strahlendes Zeichen für gelebte Balltradition gesetzt werden. Das Schmuckstück versteht sich dabei als Hommage an die Künstler:innen und Architekt:innen der Wiener Werkstätten. 

Am 23. Jänner 2026 verwandelt sich die Wiener Hofburg bereits zum 67. Mal in das größte Kaffeehaus der Welt, wenn es im Rahmen des Kaffeesiederballs wieder heißt "Alles Walzer!" (LEADERSNET berichtete). Und auch in diesem Jahr werden wieder tausende Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, die die kulturelle Bedeutung des Balls unterstreichen sollen. 

Gelebte Balltradition

Ebenso wie im vergangenen Jahr erhalten dabei auch heuer die einhundert Jungdamen des Eröffnungskomitees ein Diadem, mit dem der Wiener Kaffeesiederball ein Zeichen für gelebte Balltradition setzen will. Dabei soll auch das neue Krönchen nicht nur als Schmuckstück verstanden werden, sondern soll auch eine bleibende Erinnerung an eine rauschende Ballnacht im Herzen Wiens sein. "Das Diadem des Kaffeesiederballs ist weit mehr als ein Schmuckstück – es ist ein Symbol für Eleganz, Tradition und die besondere kulturelle Bedeutung unseres Balls. Es steht für die hohe Handwerkskunst, die Liebe zum Detail und den unverwechselbaren Glanz, den der Kaffeesiederball Jahr für Jahr ausstrahlt", so Ballobmann Wolfgang Binder.

Das Diadem an sich gibt es bereits seit unzähligen Jahren. In der Antike etwa diente es als schmale Stirnbinde zum Zusammenhalten der Haare. Später entwickelte sich schließlich daraus der halbmondförmige Stirn- und Kopfreif mit einer Betonung der Stirnmitte. In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde schlussendlich die Stirnband-Form als Bandeau-Diadem modern. Das auch heuer von Christof Cremer kreierte Jungdamen-Diadem, soll sich auf diese Entwicklung beziehen und als Referenz an die Künstler:innen und Architekt:innen der Wiener Werkstätte verstanden werden, die viele Inneneinrichtungen von Kaffeehäusern geschaffen haben und sich so für die spezielle Atmosphäre verantwortlich zeichnen. Mit den neu gestalteten Diademen schlägt Cremer also eine Brücke, passend zum Ballmotto "Wiener Kaffeehauskultur, die Kunst der Gemütlichkeit". 

Über das Aussehen des Schmuckstücks

Der Entwurf des goldenen Diadems mit weißen und roten Kristallen greift ein Stoffmuster von Josef Hoffmann auf. Das Muster ist ein Spiel zwischen Raute und Quadrat. Ergänzt werden die Krönchen von einem roten Seidenripsband, das dazu dient, das Bandeau dekorativ am Kopf mit einer Masche zu fixieren. Nach der Eröffnung kann somit das Diadem als Kropfband getragen und so als vielfältiges Schmuckstück eingesetzt werden.

"Mit dem Bandeau-Diadem ist es uns gelungen, ein ungewöhnliches, nachhaltiges und elegantes Schmuckstück zu schaffen, das die Debütantinnen hoffentlich noch lange an eine wundervolle Ballnacht erinnern wird", so Cremer über seinen Entwurf. 

www.kaffeesiederball.at

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