Der jährliche Mobilfunknetztest von connect zählt zu den aufwendigsten sowie renommiertesten in ganz Europa. Seit rund 21 Jahren lässt das deutsche Fachmagazin den Test vom Infrastruktur- und Benchmarkingspezialisten "umlaut" (gehört zu Accenture) durchführen. Auch in diesem Jahr wurde mit hohem Aufwand nach kundennahen Testverfahren ermittelt (siehe Infobox), welche Netzbetreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz führend sind. Am Mittwoch (26. November) wurden die Ergebnisse veröffentlicht und die Sieger des Mobilfunknetztests 2025/2026 stehen fest.
Unveränderte Reihenfolge
Magenta sichert sich dabei erneut den Gesamtsieg – bereits zum achten Mal in Folge. Mit 976 von 1.000 Punkten und der Note "überragend" liegt der Anbieter in allen drei Hauptkategorien – Sprache, Daten und Crowdsourcing – klar an erster Stelle. Knapp dahinter positioniert sich A1, das mit 954 Punkten ebenfalls die Wertung "überragend" erhält. Besonders in den Großstädten liegt der heimische Mobilfunkmarktführer nahezu gleichauf mit dem Testsieger, was die starke Netzperformance des Betreibers unterstreicht. Drei erzielt 929 Punkte und erhält damit das Gesamturteil "sehr gut". Erstmals wurde im Netz von Drei die bereits weit ausgebaute 5G-Standalone-Infrastruktur berücksichtigt. Die geringfügigen Punkteverluste im Vergleich zum Vorjahr führt connect auf technische Feinanpassungen dieser neuen Technologie zurück – insgesamt bleibt das Niveau jedoch hoch.
© connect
Das sagt Magenta
"Magenta steht für Qualität. Erst im September haben wir den connect-Test für das beste Festnetz-Internet gewonnen, jetzt folgt der Testsieg im Mobilfunk. Unser Anspruch ist klar: Wir sind der Nummer-eins-Universalanbieter in Österreich und bieten die beste digitale Infrastruktur des Landes", so Thomas Kicker, CEO von Magenta. Volker Libovsky, CTIO von Magenta, erklärte, dass der erneute Gewinn des Netztests zum achten Mal in Folge kein Zufall sei. Man investiere kontinuierlich in modernste Technologien, erweitere das Frequenzspektrum und erhöhe damit die Netzkapazität. Auch in weniger besiedelten Regionen werde die Verfügbarkeit ausgebaut, bei Events setze man zusätzlich mobile Sende-Stationen ein. So könnten Kund:innen ein Netz nutzen, das in allen Kategorien Spitzenwerte erreiche und Maßstäbe für die Branche setze.
© connect
Lob vom Testchef
connect-Autor Hannes Rügheimer zeigt sich mit dem Testjahr zufrieden: "Wir gratulieren nicht nur den Testsiegern, sondern auch allen weiteren getesteten Anbietern. Sie konnten ihre Leistungen entweder steigern oder das Vorjahresergebnis halten – das ist angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen und einem schon vorher recht hohen Niveau nicht selbstverständlich." Magenta erzielt erneut ein überragendes Ergebnis, A1 bestätigt seine Vorjahresstärke, und Drei liefert trotz der technischen Anpassungen rund um 5G Standalone weiterhin ein sehr gutes Gesamtergebnis.
Deutschland und Schweiz
Auch ein Blick über Österreichs Grenzen hinweg zeigt starke Leistungen: In Deutschland holte sich die Deutsche Telekom zum fünfzehnten Mal in Folge den Gesamtsieg und erreicht mit 975 Punkten zum vierten Mal die Note "überragend". Vodafone und O2/Telefónica teilen sich erstmals punktgleich den zweiten Platz und erzielen jeweils ein "sehr gut". In der Schweiz wiederum erreichen alle drei Betreiber ein "überragend": Swisscom führt mit 983 Punkten vor Sunrise mit 975 und Salt mit 972 Punkten.
www.connect.de
www.magenta.at
www.a1.net
www.drei.at
Testprozedere
In Österreich fanden die Telefonie- und Datenmessungen zwischen 9. und 27. Oktober 2025 statt und wurden als Drivetests in 14 Großstädten, 16 Kleinstädten sowie auf zahlreichen Verbindungsstraßen durchgeführt. Ergänzt wurden diese durch "Walktests" in sechs Städten, darunter Bahnhöfe, Flughäfen, Cafés, Museen, öffentliche Verkehrsmittel sowie Bahnfahrten. Insgesamt legten die Tester:innen rund 5.660 Kilometer zurück und deckten dabei etwa 3,42 Millionen Einwohner:innen ab, was rund 37,4 Prozent der Bevölkerung entspricht.
Für die Crowdsourcing-Analysen wurden von Anfang Mai bis Mitte Oktober 2025 rund 533 Millionen Einzelmesswerte ausgewertet, die statistisch 99,9 Prozent der Bevölkerung erfassen.
Kommentar veröffentlichen