Fotos vom Charity-Event
Prominenter "Ladies' Lunch" lukrierte 35.000 Euro zugunsten Unicef

| Larissa Bilovits 
| 13.11.2025

In exklusivem Rahmen hatten geladene Damen die Gelegenheit, mit Franziska Knuppe, Barbara Meier und Valerie Huber zu speisen und gleichzeitig Gutes zu tun. Der gesamte Spendenerlös kommt einem Kinderhilfsprojekt in Dschibuti zugute. 

Vergangenen Mittwoch fanden sich exklusiv geladene Damen in einem privaten Penthouse im ersten Wiener Gemeindebezirk zu einem einmaligen Ladies' Lunch zusammen, um gemeinsam mit den drei prominenten Gästen Franziska Knuppe, Barbara Meier und Valerie Huber in ungezwungener Atmosphäre zu speisen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Vor Ort hatten die Gäste nämlich die Möglichkeit, mittels ihrer Spenden die Arbeit der Kinderhilfsorganisation Unicef in Dschibuti zu unterstützen.

Starke Frauen im Auftrag der Kinderhilfe

Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltung von Jennifer Berl-Doerk und Lisa Sophie Thoma, die sich beide als Unicef NextGen Österreich Mitglieder für die Rechte und das Wohl der Kinder einsetzen – u.a. durch diverse Veranstaltungen. "Es liegt mir zutiefst am Herzen, Kindern zu helfen, die im Leben weniger Glück hatten als ich. Mit der Kraft und Herzenswärme meines Netzwerks wunderbarer Frauen möchte ich nicht nur schöne Begegnungen schaffen, sondern gemeinsam echte Hoffnung schenken – durch jede Spende, die Leben verändern kann", so Berl-Doerk in ihrer Erföffnungsrede. Und Thoma ergänzt: "Ich engagiere mich für Unicef, weil Kinderrechte weltweit geschützt werden müssen – sie sind die Basis für die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit diesem Event wollen wir nicht nur Spenden sammeln, sondern auch das Bewusstsein dafür stärken, dass jedes Kind eine faire Chance verdient."

Aber auch die drei Stargäste des Abends, die ebenfalls zu Wort kamen, setzen sich ehrenamtlich für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ein, sei es in Deutschland oder Österreich. "Bei meiner Reise nach Kenia habe ich erfahren, wie viele Kinder hier durch Mangelernährung bedroht sind und wie kostbar sauberes sicheres Trinkwasser ist. Deswegen setze ich mich gemeinsam mit Unicef dafür ein, dass jedes Kind gesund aufwachsen kann", meint etwa Model und Unicef Deutschland Botschafterin Franziska Knuppe.

"Das erste Mal, als ich Kontakt mit Unicef hatte, war in Äthiopien im Rahmen eines Entwicklungsprojekts", erinnert sich Model und Unicef Österreich Ehrenbeauftragte Barbara Meier. "Mitarbeitende von Unicef haben den Umfang der Oberarme der Kinder gemessen, um den Grad ihrer Unterernährung festzustellen. Diese erschreckenden Bilder sind mir bis heute im Kopf geblieben. Bereits damals war mir klar, dass ich die Arbeit von Unicef unterstützen möchte, um Kindern in Not, die dringend unsere Unterstützung brauchen, zu helfen."

"Wir sehen, wie besonders Kinder in Afrika, die am aller wenigsten zur Klimakrise beitragen, am allermeisten betroffen sind! Es liegt in unserer Verantwortung, beizutragen und diese Ungerechtigkeit und dieses Leid zu mildern", appelliert schließlich Schauspielerin und Unicef Österreich Ehrenbeauftragte Valerie Huber. "Ich durfte es selbst erleben: Unicef trägt maßgeblich dazu bei, die Konditionen für Menschen z.B. in Dschibuti oder in Malawi zu verbessern und Kindern – mit Bildungsprogrammen, Verbesserung der medizinischen Versorgung und Aufklärung gegen FGM – eine Zukunft zu schenken. Es muss aber noch so viel mehr geschehen und da müssen wir alle zusammenhelfen!"

35.000 Euro für Kinder in Dschibuti

Durch diese Schilderungen aus erster Hand sowie Flying Food in exklusiver Location, einer Foto-Ecke und diversen Beauty-Stationen ließen sich die geladenen Damen vor Ort für die gute Sache begeistern und tätigten großzügige Spenden. So konnten schließlich 35.000 Euro lukriert werden, die vollständig an Unicef Österreich gehen und die Arbeit der Organisation in Dschibuti unterstützen.

Das afrikanische Land gehört nämlich zu jenen Ländern, die am meisten mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben. So mangelt es im gesamten Land an Nahrung und sicherem Trinkwasser, was besonders bei Kindern und schwangeren Frauen zu Mangelernährung führt. Insgesamt leidet mehr als jedes fünfte Kind an chronischer Mangelernährung, und jedes zehnte Kind ist schwer akut mangelernährt. Darüber hinaus stellt auch Bildung in Dschibuti eine zentrale Herausforderung dar – immerhin geht jedes vierte Kind hier nicht in die Schule.

Unicef hat es sich dementsprechend zur Aufgabe gemacht, Kinder vor dem Verhungern und Verdursten zu bewahren, Schulen zu bauen, Lehrkräfte auszubilden und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass benachteiligte Kinder – insbesondere Mädchen – eine Chance auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe erhalten. Zudem will die Organisation dazu beitragen, dass weniger Mädchen Opfer von FGM (weibliche Genitalverstümmelung) werden. Gemeinsam mit der Regierung und zivilgesellschaftlichen Organisationen versucht Unicef, nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Bildung und Kinderschutz zu schaffen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

LEADERSNET war beim Ladies' Lunch dabei und hat Eindrücke für Sie in den Galerien hier und hier gesammelt.

www.unicef.at

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