tennisnet.com: Alexander Antonitsch und Lorenz Edtmayer veranstalten großes Business-Tennisturnier

| Julia Weninger 
| 03.08.2022

Im exklusiven Interview verraten die Beiden, wer aller am "Tennisnet Business Cup" teilnehmen darf, welche Ziele dieses Event-Format hat und warum man beim Sport alles lernt, was man für die Wirtschaft braucht.

LEADERSNET: Sie sind kürzlich bei "Tennisnet" eingestiegen und rufen gemeinsam mit Ex-Tennis-Ass Alexander Antonitsch den "Tennisnet Business Cup" ins Leben. Wie kam es dazu?

Alexander Antonitsch: Tennisnet ist ein Hiddenchampion in der boomenden Weltsportart Tennis. Aktuell erreichen wir über 1,3 Mio Tennisbegeisterte monatlich primär in Österreich und Deutschland. Ich habe einen starken strategischen Partner mit digitalem Know-How gesucht, der uns beim Wachstum und der internationalen Expansion unterstützt.

Lorenz Edtmayer: Ich habe Alex das erste Mal als Jugendlicher vor ca. 20 Jahren bei einer gemeinsamen Partie Doppel kennengelernt. Da ich selbst ein leidenschaftlicher Tennisspieler und Tennisfan bin und ich Tennisnet mit meinem digitalen Know-How und meiner Unternehmensgruppe genau in den Bereichen weiterhelfen kann, in denen es großes Entwicklungspotenzial gibt, war dies quasi das perfekte Match. Im Zuge des Entstehens unserer Partnerschaft habe ich die Anteile der Styria Media Group übernommen.

LEADERSNET: Wann wird in diese Turnierreihe erstmals aufgeschlagen und wer darf überhaupt auf den Court?

Alexander Antonitsch: Unser Tennisnet Business Cup wird von Ende Oktober 2022 bis Anfang April 2023, also während der Wintersaison stattfinden. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und deren Mitarbeiter, die von Tennisnet nach dem invite-only Prinzip zur Teilnahme an unserem Turnier eingeladen werden. Auch ein Gastspieler pro Mannschaft ist erlaubt. Es freut uns auch sehr, dass wir mit Claus Lippert von der Hobby-Tennis Tour einen Jahrzehnte lang erfahrenen Experten als Turnierdirektor gewinnen konnten. Zusätzlich wird er von unserem neuen Managing Director Sebastian Tschrepetz tatkräftig unterstützt werden.

Lorenz Edtmayer: Es freut uns sehr, dass die Idee für unseren Business Cup in den Vorgesprächen extrem gut angekommen ist und wir schon einige Unternehmen als Teilnehmer und Partner gewinnen konnten. Wichtig zu wissen ist, dass der Tennisnet Business Cup auf 16 Mannschaften nach dem "first come, first serve" Prinzip limitiert ist. Gerne können sich interessierte Unternehmen auch noch per Mail unter kontakt@tennisnet.com bei uns melden.

LEADERSNET: Welcher Modus wurde für den "Tennisnet Business Cup" gewählt, wie oft "muss" man auf den Platz?

Sebastian Tschrepetz: Um für gleich viele Spiele jeder teilnehmenden Mannschaft zu sorgen, haben wir uns im Grunddurchgang für eine Gruppenphase mit 4x4 Teams pro Gruppe entschieden. Anschließend spielen der Gruppensieger und Gruppenzweite im Viertelfinale weiter, der dritte und vierte jeder Gruppe in der Trostrunde. Da wir jeden Platz ausspielen, kommt jede Mannschaft insgesamt 6x zum Einsatz, also im Schnitt 1x pro Monat. Zusätzlich wird es auch noch eine Einzelwertung für die besten Einzelspieler des Turniers geben.

LEADERSNET: Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, dass sich die Teilnehmer:innen wie Profis fühlen. Wie kann das gelingen, was bieten Sie alles an Goodies an?

Alexander Antonitsch: Wir bieten jedem Spieler spezielle auf die Bedürfnisse von Athleten abgestimmte Startgeschenke sowie einen professionellen Bespannservice mit Beratung an den Turniertagen. An den Spieltagen servieren wir unseren Teilnehmer:innen in unserer Playerslounge ein mit dem Küchenchef abgestimmtes Menü.

Lorenz Edtmayer: Unser Team Captain‘s Dinner mit ITF Referee im Vorfeld, die für unseren Tennisnet Business Cup neu gebauten und gebrandete Tennisplätze, designte Spielerbänke samt on Court Kühlschränken, neue Turnierbälle sowie unsere Players Party und Siegerehrung mit einzigartigen Gewinner-preisen sollen unsere Teilnehmer an ein professionelles ATP/WTA Tunier erinnern.

LEADERSNET: Austragungsort ist das Tennis Center La Ville. Was bietet dieses, was andere nicht können?

Alexander Antonitsch: Die Frage ist hier weniger, was andere nicht können, sondern was das Tennis Center La Ville sehr gut kann. Es gab einige interessierte Anlagen. Für uns besonders interessant ist aber das Zusammenspiel aus der Sportanlage, der angrenzenden Gastronomie und dem professionellen Bespannservice vor Ort. Weiters ausschlaggebend sind für uns die komplett neu gebauten Turnierplätze sowie ein Betreiber der Anlage, für den das Wohl seiner Kunden oberste Priorität hat. Außerdem ist die Anlage auf alle erdenklichen Arten und Weisen veranstaltungserprobt, was auch die Vorort-Betreuung vereinfacht.  Das Gesamtpaket und das Commitment von Inhaber Raimund Stefanits haben uns überzeugt, den Tennisnet Business Cup in Partnerschaft mit dem Tennis Center La Ville auszutragen.

LEADERSNET: Die lockere Sport-Atmosphäre wird sicherlich auch zum Networking anregen. Welche Formate sind hier geplant?

Lorenz Edtmayer: Unser Captain´s Dinner vor und unsere exklusive Players Party inklusive großer Siegerehrung nach Abschluss des Turniers, aber auch unsere Players Lounge während den Spieltagen wird eine ruhige und abwechslungsreiche Plattform für den gemeinsamen Austausch bieten! Networking, insbesondere mit anderen Unternehmen, ist hier natürlich erlaubt und erwünscht, aber natürlich keine Pflicht.

Alexander Antonisch: Was uns besonders freut ist, dass viele Unternehmen im Vorfeld unseres Business Cups im Gespräch mit uns den Wunsch geäußert haben, nach den schwierigen Corona-Jahren wieder vermehrt an Veranstaltungen und Events zur Stärkung des Teamspirits teilnehmen zu wollen. Der Tennisnet Business Cup bietet also auch hier eine tolle Möglichkeit, dies im "real life" wieder zu tun.

Ebenso darf man nicht vergessen, dass es momentan einen gewaltigen Tennis-Boom gibt. Teilweise ist es ja schon eine große Herausforderung einen Hallenplatz im Winter zu bekommen. Mit unserem Format können wir also auch dem Anliegen jener entgegenkommen, die gerne 1x monatlich kompetitiv spielen wollen.

Lorenz Edtmayer und Alexander Antonitsch © Sebastian Tschrepetz

LEADERSNET: Wird es "nur" um den Teamspirit und das Networking gehen, oder zahlt sich auch das Gewinnen aus? Worauf darf sich das Siegerteam freuen?

Lorenz Edtmayer: Wie bei den Profis haben wir uns auch für unsere erfolgreichen Siegermannschaften einzigartige Preise überlegt, die nochmals den Teamspirit in den Unternehmen stärken sollen:

Unser Siegerteam gewinnt eine Reise zum ATP Rolex Masters 1000 nach Monte Carlo inkl. Tickets, Hotel und Flug im Mai 2023. Die zweit- und drittplatzierten Teams erwarten ebenso tolle Preise wie ein VIP Aufenthalt inkl. Übernachtung beim ATP-Turnier in Kitzbühel oder ein VIP Package bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle. Zusätzlich gibt es noch viele weitere tolle Preise für die weiteren platzierten Teams. Unsere Siegerpreise für alle Platzierten zusammen haben einen Gesamtwert von über 30.000 Euro.

LEADERSNET: In Interviews oder Biografien von Persönlichkeiten aus dem Leistungssport, wie auch von Manager:innen, hört man oft über Erfolgsfaktoren und Fähigkeiten, die über die rein fachlichen Leistungsfähigkeiten hinaus gehen. Welche Parallelen ziehen Sie zwischen Sport und Wirtschaft?

Alexander Antonitsch: Im Sport lernt man alles, was man braucht: Disziplin, Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit, zielorientiertes Arbeiten, sich ständig neuen Gegebenheiten anzupassen, auf unerwartete Umstände zu reagieren... die Liste ist endlos.

Als Profi machst du das alles sehr komprimiert in sehr kurzer Zeit durch. Es geht ständig auf und ab, gibt ständig Höhepunkte und kurz darauf auch wieder Rückschläge. Das Leben als Spitzensportler ist so gesehen also die beste Vorbereitung auf das Leben danach, egal in welche Richtung es dann weitergeht.

Lorenz Edtmayer: Diese von Alex genannten Fähigkeiten braucht es auch in der Wirtschaft. Wir befinden uns in einer extrem schnelllebigen Zeit, die aktuell auch noch durch die Coronakrise und den Krieg in der Ukraine nochmals komplexer und schwieriger wird. Es braucht Anpassungsfähigkeit an die neuen Gegebenheiten und darüber hinaus die Lösungsbegabung, das Potential neuer disruptiver Technologien zu erkennen und wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen -  genauso wie auch Sportler aufbauend auf neuen Trainingsmethoden und high End Equipment das Altbekannte immer wieder challengen und die neuen, sich daraus ergebenden, Potenziale nützen müssen, um langfristig erfolgreich zu sein!

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