Ausgezeichnet: "Brise Vienna" holt Verwaltungspreis

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Stadt Wien gewann in der Kategorie "Innovatives Servicedesign/digitale Services".

Der Österreichische Verwaltungspreis des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport holt diverse Innovationen der öffentlichen Verwaltung vor den Vorhang. Im Vordergrund der Kategorie "Innovatives Servicedesign" stehen bedarfsgerechte, hochqualitative und moderne Dienstleistungen für Bürger:innen. 

"Stadt der kurzen Wege"

Das Digitalisierungs-Projekt "Brise" zielt darauf ab, die Verwaltung der Stadt Wien und so das Leben der Bürger:innen zu verbessern. In Wien als "Stadt der kurzen Wege" sollen sich künftig Behörden-Angelegenheiten schneller und effizienter abwickeln lassen. Digitale und auch analoge Beteiligungsprozesse sichern dabei die demokratische, serviceorientierte Weiterentwicklung zu einer modernen, nachhaltigen Verwaltung.

"Brise" will neue Maßstäbe für die Baueinreichung und Baugenehmigung setzen und in weiterer Folge in anderen Verwaltungsbereichen und in anderen europäischen Städten wirksam werden. Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt erhält Brise rund 4,8 Millionen Euro Fördermittel von der EU-Initiative "Urban Innovative Actions".

170 internationale Einreichungen

Das Wiener Projekt konnte sich auch unter 170 internationalen Einreichungen im Rahmen der EU-Initiative Urban Innovative Actions (UIA) erfolgreich durchsetzen und generiert nicht nur wesentliches Zukunfts-Know-How für Wien, sondern für ganz Europa. Die Ergebnisse können außerdem auf andere Verwaltungsbereiche angewandt werden. Das von der EU mit rund 4,8 Millionen Euro geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Stadt Wien wird bis Mitte 2022 durchgeführt. (ca)

www.wien.gv.at/projekt/brisevienna

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