"Digitalisierung bringt Wachstumsschub, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und neue Investitionen"

Die neue Studie von Accenture und der Industriellenvereinigung zum Thema "Die digitale Dividende" beleuchtet, welche Effekte es für Unternehmen gibt, die eine Vorreiter-Rolle im Bereich Digitalisierung einnehmen.

Mit der Studie "Die digitale Dividende" belegen die Industriellenvereinigung und Accenture, dass die Digitalisierung nachweislich einen Wachstumsschub bringt, Arbeitsplätze schafft und sichert, die Wertschöpfung und die heimische Fertigungstiefe stärkt sowie Investitionen forciert. "Digitalisierung zahlt sich aus, denn sie führt zu einem direkten, messbaren Geschäftserfolg. Es gibt die digitale Dividende", erklärt Michael Zettel, Country Managing Director Accenture Österreich: "Mit einem zunehmenden Grad an Digitalisierung fällt die Unternehmens-Performance immer besser aus."

Umsatzwachstum bei digitalisierten Unternehmen dreimal so hoch

"Konkret erreichen digitalisierte Unternehmen im Durchschnitt ein mehr als dreimal so hohes Umsatzwachstum im Vergleich zu nicht digitalisierten Unternehmen", erläutert Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, und fügt an: "Die Umsatzsteigerung pro Digitalisierungsstufe beträgt 8,3 Prozent."

Vier Stufen zur digitalen Autonomie

Für die Studie wurde der Digitalisierungsgrad in vier Stufen unterteilt: Stufe 0 ist "digital blind". Ein Großteil der Datenspeicherung und der Informationsübermittlung passiert hier noch papierbasiert. Stufe eins steht für "digital abbilden" – IKT kommt im Bereich der Arbeits- und Hilfsmittel zum Einsatz. Die Stufe zwei heißt "digital agieren". Diese Betriebe nutzen ihre Daten, verfügen über eine digitale Prozessoptimierung, aber die Entscheidungen liegen noch beim Menschen. Die Stufe drei, die letzte Stufe, bedeutet "digital autonom". Es werden datenbasierte Produkte und Dienstleistungen verkauft, Prozesse sind automatisiert und datengestützt, Entscheidungen können auch automatisiert getroffen werden. Auf dieser Stufe stehen die digitalen Geschäftsmodelle im Fokus. Die 112 in der Studie befragten Unternehmen wurden den jeweiligen Stufen zugeordnet. Das durchschnittliche Umsatzwachstum lag bei Stufe null bei 3,9 Prozent, bei Stufe eins bei 13,0 Prozent und bei den Stufen zwei und drei bei 15,3 Prozent.

Der Nutzen der Digitalisierung potenziert sich

"Je höher der Digitalisierungsgrad ist, desto mehr Umsatzwachstum durch Digitalisierung ist zu erwarten. Das größte Potenzial haben damit nicht jene Unternehmen, die auf der Stufe 0 sind, sondern jene, die in der digitalen Transformation schon weit vorangegangen sind. Der Nutzen der Digitalisierung potenziert sich, neuerliche Investitionen zahlen sich weiterhin aus", erklärt Helmenstein.

"Investitionen führen zu Investitionen"

Stark digitalisierte Unternehmen investieren mehr und profitieren überdurchschnittlich: "Je höher der erzielte digitale Reifegrad, desto höher ist die digitale Dividende", erläutert Zettel und weist darauf hin, dass Investitionen in die digitale Transformation kein reiner Kostenfaktor
sind und nicht nur Effizienzsteigerung, sondern vor allem Umsatzwachstum bedeuten würden.

Digitale Vorreiter seien zudem Jobmotoren. Digitalisierte Unternehmen verzeichnen ein bis zu 7,2 Prozentpunkte höheres Mitarbeiterwachstum. "Die Anwendung digitaler Technologien und Geschäftsmodelle generiert ein nachhaltiges Wachstum, da sich diese sowohl auf die Produktivität als auch auf das Beschäftigtenwachstum positiv auswirkt", erläutert Michaela Zalesak, Researcherin des Economica Instituts. (red)

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Eindrücke der Veranstaltung finden Sie hier, das Video dazu hier.

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