Unilever will ab sofort wieder im großen Stil werben

Signifikante Investments, um Markenkampagnen und Produktinnovationen zu unterstützen. 

Unilever litt weniger stark als erwartet unter Corona und konnte das erste Halbjahr 2020 besser abschließen als zuerst gedacht. Die Umsätze schrumpften gegenüber dem Vorjahr lediglich um 1,6 Prozent zurück. CEO Alan Jope kündigte in einem Bericht von WUV an, wieder mehr werben zu wollen. "Wir planen, stark zu investieren, sobald sich die Lockdowns abschwächen und Konsumenten gelernt haben, mit Covid-19 zu leben", so der CEO. Die Budgets sollen über alle Produktreihen hinweg zum Einsatz kommen. Auch in Sachen Mediengattung soll wieder alles dabei sein, außer Twitter, Facebook und Instagram. Der Konsumgüterriese hat sich  #StopHateForProfit angeschlossen. Der niederländisch-britische Konzern begründete seine Entscheidung mit der Verantwortung der Unternehmen hinsichtlich des umstrittenen Umgangs mit rassistischen Inhalten.

Im vergangenen Jahr wendete der Konzern rund 7,3 Milliarden Euro für Marketingmaßnahmen auf.

Im Detail

Insgesamt kann Unilever im zweiten Quartal einen Umsatz von 13,3 Milliarden Euro verbuchen. Analysten hatten jedoch ein Minus von über drei Prozent erwartet. Unter dem Strich konnte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten 3,5 Milliarden Euro und damit sogar 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr einnehmen. 

"Wir haben die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unter Beweis gestellt", so  Konzernchef Alan Jope zum Handelsblatt. Zwar sei das Umfeld wegen der Covid-Krise sehr schwierig gewesen, aber der Umsatz sei relativ stabil geblieben. (jw)

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