Corona-Stimmungsbarometer: Vertrauen und Grant halten sich die Waage

Nach einem Monat im Shut-Down kristallisieren sich sechs Emotionen als prägend heraus.

Ketchum Publico und webLyzard technology haben ein Corona-Stimmungsbarometer erstellt, das die öffentliche Online-Debatte in Österreich analysiert und die darin transportierten Stimmungen visualisiert. Nach einem Monat im Shut-Down kristallisieren sich sechs Emotionen als prägend heraus.

Das Corona-Stimmungsbarometer zeigt klare Peaks der Emotionen. Diese reflektieren die markantesten Ereignisse des Monats: Rund um den 20. März ist ein rapider Anstieg der Emotion Traurigkeit feststellbar, ausgelöst durch die hohe Zahl von Todesopfern in Italien, insbesondere in Bergamo. Bilder aus den Spitälern und ein Interview mit einem italienischen Profi-Fußballer verstärken diesen Effekt.

Ende März kam der Grant

Die Emotion Grant, ein viel zitiertes Charakteristikum der österreichischen Seele, schnellt erst Ende März hoch: Die Situation in den Wiener Krankenhäusern spitzt sich zu, und die Online-Debatte dreht sich um den Umgang mit der Krise in Tirol. Zu diesem Zeitpunkt verzeichnet das Corona-Stimmungsbarometer auch einen deutlichen Einbruch des Vertrauens, eine Kategorie, die sich sonst sehr stabil zeigt.

Die Zeit rund um Ostern erlebt Österreich sehr emotional. Das Corona-Stimmungsbarometer zeigt einen Anstieg sämtlicher Kategorien: Die öffentliche Debatte beschäftigt sich mit der Trauer um Verstorbene, speziell am Karfreitag und während der Ostermesse. Aber auch die positive Emotion der Freude verzeichnet zu Ostern einen Anstieg: Der Lock-Down zeigt Erfolge – die Freude über die Reduktion der Neuinfektionen zeichnet sich bereits klar im Corona-Stimmungsbarometer ab.

Wenig Freude, viel Vertrauen

Das Corona-Stimmungsbarometer zeigt auch, wie die Ausgangsbeschränkungen wahrgenommen wurden: Die ersten Tage sind von hoher Akzeptanz gegenüber den Maßnahmen zur Bewältigung der Krisensituation geprägt. Deutlich erkennbar ist, dass sich die Emotion Freude den ganzen Monat über auf sehr niedrigem Niveau bewegt – im Gegensatz zur Angst, die viele Aspekte der öffentlichen Debatte dominiert. Jedoch zeigt das Corona-Stimmungsbarometer, dass in dieser Debatte auch stets ein hohes Maß an Vertrauen mitschwingt.

"Das Potenzial der Web Intelligence Technologien von webLyzard ist enorm – und zwar sowohl für die Kommunikation von Marken als auch von Organisationen", zeigt sich Ketchum Publico-Geschäftsführerin Saskia Wallner beeindruckt. (red)

www.weblyzard.com

www.ketchum.com

 

Über das Corona-Stimmungsbarometer

Die webLyzard Web Intelligence-Plattform analysiert digitale Inhalte – in Echtzeit und unter Nutzung zahlreicher Quellen, unter anderem die Websites von Medien, Behörden, Unternehmen und sonstigen Organisationen, sowie die Social-Media-Kanäle Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Reddit.

"Neben der Visualisierung aufstrebender Themen und der automatischen Erkennung von Meinungsführern lassen sich auch Markenwerte oder vorherrschende menschliche Emotionen ableiten", erläutert Arno Scharl, Managing Partner von webLyzard technology und Leiter des Instituts für Neue Medientechnologie der Modul University Vienna.

Hier setzt das Corona-Stimmungsbarometer an, bei dem ein Algorithmus die Emotionen in der öffentlichen Debatte seit Beginn des Shut-Downs am 16. März 2020 aus dem Content zahlreicher Online-Kanäle in stündlichen Intervallen berechnet. Das Corona-Stimmungsbarometer wird von webLyzard technology und Ketchum Publico künftig regelmäßig veröffentlicht.

Über das Corona-Stimmungsbarometer

Die webLyzard Web Intelligence-Plattform analysiert digitale Inhalte – in Echtzeit und unter Nutzung zahlreicher Quellen, unter anderem die Websites von Medien, Behörden, Unternehmen und sonstigen Organisationen, sowie die Social-Media-Kanäle Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Reddit.

"Neben der Visualisierung aufstrebender Themen und der automatischen Erkennung von Meinungsführern lassen sich auch Markenwerte oder vorherrschende menschliche Emotionen ableiten", erläutert Arno Scharl, Managing Partner von webLyzard technology und Leiter des Instituts für Neue Medientechnologie der Modul University Vienna.

Hier setzt das Corona-Stimmungsbarometer an, bei dem ein Algorithmus die Emotionen in der öffentlichen Debatte seit Beginn des Shut-Downs am 16. März 2020 aus dem Content zahlreicher Online-Kanäle in stündlichen Intervallen berechnet. Das Corona-Stimmungsbarometer wird von webLyzard technology und Ketchum Publico künftig regelmäßig veröffentlicht.

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