1100 neue Hotelbetten für die Stadt Salzburg

400 Betten für Kleinarl, 310 für Rauris und auch in Werfenweng entsteht ein Großprojekt.


Helix, Low Budget Y100 und Co.: In den kommenden Monaten sperren in der Mozartstadt einige neue Hotels auf. Alle liegen nur knapp unter der Beherbergungs-Obergrenze von 120 Zimmern. Zusammen ergeben sie mehr als 1100 Betten. Bürgermeister Harald Preuner hat im Jänner angekündigt, bei 15.000 Hotelbetten eine Obergrenze einzuziehen. Diese wird aber bald erreicht sein, denn schon jetzt gibt es einem Bericht der SN zufolge 14.088 touristische Betten in der Stadt.

Im nächsten Schritt soll daher laut Preuner die Großbetriebsgrenze wie in Tirol  auf 80 Betten gesenkt und Mindestausstattungs- und Größenvorgaben bei Frühstücksräumen und Rezeptionen eingeführt werden. Desweiteren sollen hotelfreie Zonen beibehalten und die Umwidmung von Gewerbegebieten in ein Betriebsgebiet unterbunden werden.

Die Newcomer in Stadt und Land im Detail

Bis Ende 2021 soll aus dem Ceconi-Komplex "Faberhäuser" das Palais Faber werden. Zwischen Ikea und der A1-Auffahrt Kleßheim werden 75 Millionen in das Helix investiert. Nahe der Messe soll ein Hotelprojekt von Ex-ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Unger entstehen und die Strabag Real Estate wird um 11,5 Mill. Euro das Low Budget Y 100 in der Nähe des Bahnhofes errichten. Auch eine Baulücke, die derzeit ein Parkplatz ist, soll bald als Hotel erstrahlen: 17 Mill. Euro steckt die Convergenta GmbH in einen Neubau in der Vogelweiderstraße.

Der Robinson Club, mit 86.000 Nächtigungen jährlich, will sich in Kleinarl verdoppeln. Geplant sei ein neuer Komplex mit erneut rund 400 Betten. Das Projekt hängt Insidern zufolge aber noch in der Wartschleife. Fix ist bereits das "Carpe Solem Rauris": Baustart für das Projekt -  auf dem Grund des ehemaligen Hotel Hubertus - mit 310 Betten, aufgeteilt auf 79 Einheiten mit ein bis vier Betten, samt Restaurant, Sportgeschäft und Wellnesstrakt ist im Frühling. "Es ist eine gute Ergänzung unserer 3000 Gästebetten; vor zehn Jahren waren es noch um 700 Betten mehr", so der Chef des Tourismusverbands, Gerhard Meister, zu den SN.

In Werfenweng sind zwei zwei eigenständige Hotelbetriebe mit insgesamt rund 550 Betten, eine große Tiefgarage, Geschäfte und Gastronomie in Planung. Die nötigen Widmungen und Genehmigung stehen allerdings noch aus. Als Betreiber sei Jufa für das Dreistern-Haus im Gespräch, auch Interessenten für das Vierstern-Superior-Hotel gebe es bereits. Aktuell zählt Werfenweng 1000-Einwohner, 1950 Gästebetten und 300.000 Nächtigungen pro Jahr. (jw)

 

 

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