Wussten Sie, dass bereits 32 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher mobil bezahlen und Fintechs ein fast so hohes Vertrauen wie Österreichs Banken genießen? Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von PwC (Mobile Payment Report 2019). Mit diesen Zahlen führte am Dienstag Moderator Gerhard Krennmaier die Gäste des vierten Digital Mornings in eine spannende Diskussion über Open Banking.
Im Expertentalk gaben CEO Roman Chromik und Helmut Luxbacher, Experte für Payments & Loyalty bei Cards & Systems, einen Überblick über künftige Bezahlmethoden und Kontoinformationsdienste. Wobei heute schon klar ist, dass jene Anbieter – ob Bank oder Fintech - die Nase vorne haben werden, die den Kunden am meisten Convenience bieten.
Was ist Open Banking?
Seit September 2019 dürfen Nicht-Banken bzw. FinTechs nach Genehmigung durch Finanzmarktaufsicht und Österreichische Nationalbank Bankdienstleistungen anbieten. Banken müssen für diese Drittanbieter einen automatisierten technischen Zugang zu den Zahlungsverkehrskonten ihrer Kunden sicherstellen. Die gesetzliche Basis dafür ist die EU-Richtlinie PSD2 (Payment-Service-Directive).
Die zertifizierten Nicht-Banken/FinTechs dürfen Zahlungsverkehrs-Lösungen anbieten, die über digitale Schnittstellen direkt bei den einzelnen Banken abgewickelt werden. Außerdem bekommen sie Zugriff auf persönliche Kontodaten. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung des Kontobesitzers mittels der 2-Faktor-Authentifizierung.
Open Banking Vorteile
Die Vorteile von Open Banking sind unter anderem: smarte und sichere Zahlungsverkehrs-Lösungen, garantierte Bezahlung, weniger Gebühren, Smart Contracting, mehr Kundenorientierung und Sicherheit, direkte und sichere Kontoinformationen, weniger Risiko, bessere Daten, mehr Individualisierung und automatisierte Abwicklung
Eindrücke vom "Digital Morning" von Cards & Systems finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)
www.cardsys.at