Herr und Frau Österreicher wickeln Zahlungen immer öfter elektronisch ab

Beinah 900 Millionen Transaktionen im Jahr 2019 via Bankomat durchgeführt. 

Auch wenn Herr und Frau Österreicher es in vielen Dingen gern "traditionell" mögen – sei es, wenn wir an unserer Liebe zu Printmedien festhalten wie kaum eine andere Nation, Schnitzel vertilgen wie die Weltmeister oder die wieder trendig gewordene Tracht bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausführen – mit der Digitalisierung flirten wir dann doch gern: denn auch wenn Österreich als Land der Bargeld-Fans gilt, ist der Trend zum Bezahlen mit Plastikgeld ungebrochen.

Wie die Payment Services Austria (PSA), die im Auftrag der Banken das Bankomatsystem betreut, soeben in einer Aussendung mitteilte, wurden im vergangenen Jahr mit den rund 10 Millionen österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland knapp 900 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von 46,7 Milliarden Euro durchgeführt. Laut PSA-Mitteilung vom Dienstag entspricht das durchschnittlich 2,45 Millionen Transaktionen pro Tag und im Vergleich zu 2018 einem Plus von 12,3 Prozent.

Großteil der Bankomat-Transaktionen bereits kontaktlos

762 Millionen Zahlungstransaktionen wurden 2019 bei Einkäufen getätigt (Bezahlungen mit Bankomatkarte beim Händler und im e-Commerce), das sind 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein 515 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro wurden davon schon über NFC, also kontaktlos abgewickelt. Das sind im Jahresdurchschnitt bereits 68 Prozent der Transaktionen mit Bankomatkarten.

Zusätzlich zu den Zahlungstransaktionen wurden 137 Millionen Bargeldbehebungen mit österreichischen Bankomatkarten an Geldausgabegeräten im In- und Ausland durchgeführt und mehr als 157 Millionen Service-Transaktionen verarbeitet - damit ist die Gesamtzahl aller Transaktionen auf über eine Milliarde gestiegen. Die Zahl der ausgegebenen Bankomatkarten blieb bei zehn Millionen konstant. (red)

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