Semperit schreibt nur noch 34,1 Millionen Euro Verlust

Nach drei Quartalen hat der Gummiverarbeiter sein Minus halbiert – ohne Sonderabschreibungen gibt Unternehmen Gewinn von 8,6 Millionen Euro an.

Semperit hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 34,1 Millionen Euro Verlust ausgewiesen, halb so viel wie in der Vorjahresperiode (da schrieb der börsennotierte Gummiverarbeiter noch 72,9 Millionen Euro Verlust). Bereinigt um Sondereffekte hätte es nach Steuern sogar einen Gewinn von 8,6 Millionen Euro gegeben, teilte Semperit am Donnerstagnachmittag mit nachdem das Unternehmen am Dienstag noch eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte.

Größer Sondereffekt ist die Wertminderung im Medizinbereich (Sempermed) um 46,8 Millionen Euro. Schon im Vorjahr hatte Semperit eine Wertminderung vor allem für Sempermed von 55,2 Millionen Euro verbucht. "Obwohl das Segment Sempermed bei der Verbesserung der operativen Leistungskennzahlen schneller als geplant vorankommt, ist zu erwarten, dass Überkapazitäten am Markt und daraus resultierender Preisdruck die Profitabilität deutlich negativ beeinflussen werden", so das Unternehmen.

Der Konzernumsatz fiel um 2,7 Prozent auf 652,2 Millionen Euro. Der operative Verlust (EBIT) ging von 45,5 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 13,7 Millionen. Euro zurück. Ohne Sondereffekte wäre das EBIT mit 29 Millionen Euro im Plus gelegen. (red)

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