Schwul wegen Apple: Russe will 14.000 Euro

Weil er GayCoins statt Bitcoins bekommen hat, habe er homosexuelle Beziehungen ausprobiert.

Normalerweise sind die USA dafür bekannt, dass Unternehmen wegen absurder Vorwürfe verklagt werden. Doch den Vogel in dieser Beziehung schießt jetzt ein Russe ab. Einem Bericht der BBC zufolge will er von Apple eine Million Rubel (14.130 Euro), weil das Unternehmen daran schuld sei, dass er jetzt schwul ist.

Der Mann hat nach eigenen Angaben Bitcoins bestellt, aber stattdessen 69 GayCoins erhalten. Dazu habe er die Nachricht bekommen, "Urteile nicht, bevor du es nicht versucht hast". "Ich dachte mir, wie kann ich dann etwas verurteilen, ohne es auszuprobieren und entschied mich, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu suchen", so der Russe. Jetzt habe er einen Freund und wisse nicht, wie er das seinen Eltern erklären soll.

Apple habe ihn zu Homosexualität "durch Manipulation gedrängt". Sein Leben habe sich dadurch verschlechtert und er können "nie wieder normal" sein. Dies habe ihm "moralischen und psychischen Schaden" zugefügt. Zwar habe es sich um die App eines Drittanbieters gehandelt, da Apple sie aber in seinem App Store anbietet, trage das Unternehmen Verantwortung dafür. Ein Gericht wird sich am 17. Oktober mit dem Fall beschäftigen. (as)

www.apple.com

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