Zwei Flugtage, über 185.000 Besucher, 200 Luftfahrzeuge aus 20 Nationen, 6.500 Mitarbeiter und eine einzigartige Stimmung – das war die Airpower19. Auch das an beiden Veranstaltungstagen wechselhafte Wetter tat der Euphorie rund um die spektakuläre Flugshow auf dem Gelände des Fliegerhorsts Hinterstoisser in Zeltweg keinen Abbruch.
"Die Airpower ist als Zuschauer schon ein einmaliges Erlebnis", betonte der ehemalige Skisprung-Star Thomas Morgenstern, der mit seinem Hubschrauber sein Können zeigte. "Es ist einfach ganz was anderes, wenn man vor so vielen Flugshow-Fans sein Können mit der Maschine zeigen kann. Das macht mich stolz, hier dabei sein zu können."
"Warbirds" sorgen für Schrecksekunde
Eine Schrecksekunde gab es am Ende einer Flugdarstellung von zwei Maschinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Bei der Vorführung mit dem Namen "Warbirds" kippte die schwedische Doppeldeckermaschine CFM01 "Tummelisa" um. Der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt. Die zweite Maschine – ein Fokker-Dreidecker jenes Typs, die auch der "Rote Baron" Manfred von Richthofen flog – landete ohne Probleme.
Dass genau wenige Minuten vor dem offiziellen Ende der Airpower19 am Samstag bei der Flugdarbietung der Flying Bulls mit vielen Highlights ihrer legendären Flotte mit North American B-25 Mitchell, Lockhead P-38 Lightning, Chance Vought F4U Corsair, Alpha Jet und North America T-28B Trojan die Sonne doch noch einen Blick durch die Wolkendecke wagte, verlieh dem Event zum Abschluss auch noch ein Happy End.
Bilder von der Airpower19 finden Sie hier.
www.airpower.gv.at