Tiroler entwickeln ersten E-Scooter-Führerschein Europas

Kaum jemand weiß, wer wie und wo man mit E-Scootern fahren darf – das soll die micro2go-App jetzt ändern.

Friss oder stirb, scheint aktuell die Devise beim Thema E-Scooter zu sein. "Man stellt diese mobilen Dinger einfach an jeder Ecke hin und hofft, dass alle wissen wie man damit umgeht, fährt und parkt. So funktioniert das aber nicht, denn Digitalisierung muss gemanagt werden. Sie auf eine rein technische Komponente zu reduzieren, ist völlig falsch", betont Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte sowie Gründer und CEO des Institute of Microtraining (IOM).

Das IOM hat deshalb eine Lösung für den sicheren Umgang mit dem E-Scootern entwickelt. Es handelt sich dabei um die App "micro2go". Jeder Verkehrsteilnehmer könne damit eine Art "E-Scooter-Führerschein" erwerben kann – zur eigenen Sicherheit und damit für alle Verkehrsteilnehmer – teil das Unternehmen mit. Die App ist kostenlos erhältlich und steht im App-Store und Play-Store als Download bereit.

Es ist sow etwas wie die Platzreife beim Golfspielen und soll die Etikette im Umgang mit E-Scootern vermitteln, die man sonst nirgendwo findet", beschreibt Christian Schernthaner, Head of Product bei IOM, die App. Duftner ergänzt: "Mit dem E-Scooter-Thema und anderen Digitalisierungsthemen verhält es sich so ähnlich wie damals bei Facebook. Da stellt man eben mal so eine Plattform zur Verfügung, lockt Millionen Nutzer wie die Motten ans Licht und jetzt fliegt ihnen das Ding um die Ohren", sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Man hätte vorausschauend Regeln dafür einführen sollen. (as/ots)

www.duftner.digital

www.micro-training.de

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