"Token 4 Hope ist das Spenden der Zukunft"

Ein neues System soll karitative Zuwendungen zu 100 Prozent transparent machen.

Um die Feiertage und zum neuen Jahr werden nicht nur besondere Anlässe zelebriert und gute Vorsätze geschmiedet, sondern besonders viel und besonders gerne gespendet. Einziger Wermutstropfen für viele Wohltätige ist oft die fehlende Möglichkeit, die Spenden komplett transparent nachverfolgen zu können.

"Token 4 Hope", ein neuartiges Spendensystem, möchte die letzten Zweifel an zielgerichteter Spendenarbeit auflösen. Das Wiener Hilfswerk und die Management- und Technologieberatungsfirma BearingPoint präsentierten in Zusammenarbeit mit Collective Energy/Decent und der Initiative Blockchain Austria nun das laut eigenen Angaben "erste völlig transparente Spendensystem Österreichs".

"0 Prozent Korruption – 100 Prozent für den Menschen"

Ziel des Projekts "Token 4 Hope" war es, ein "Human2Human" Spendensystem zu entwickeln, das 100 Prozent Transparenz und Glaubwürdigkeit garantiert, so die Initatoren. Das neuartige System basiert auf Blockchain-Technologie und funktioniert wie eine Art Gutscheinkarte.

Durch die Spendenaktion „Token 4 Hope“ werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen der Wiener Hilfswerk-Wohnungslosenhilfe unterstützt. Aktuell handelt es sich hier um 55 Haushalte mit 80 Kindern.Der Wert der Token kann in den zwei Sozialmärkten des Wiener Hilfswerks und im New Chance Secondhand-Laden in der Barichgasse gegen Waren eingelöst werden.

"Spendensystem der Zukunft"

"Wir freuen uns sehr, die ersten Anwender dieses innovativen und zukunftsweisenden Projektes sein zu dürfen und können so auch noch weiter unsere bisherige Transparenz erhöhen. Jeder Euro der gespendet wird, wird nachvollziehbar direkt weiter gegeben", sagt Sabine Geringer, die Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks.

"Wir sind sehr stolz, dieses Pilotprojekt gemeinsam mit dem Wiener Hilfswerk begleiten zu dürfen, um das erste völlig transparente Spendensystem Österreichs zu implementieren. Das wird das System der Zukunft - damit kann eine Organisation mir als Spender genau nachweisen, dass mein Geld auch wirklich angekommen ist", ergänzt Andreas Unger, Partner von Bearing Point. (rb)

www.hilfswerk.at

www.bearingpoint.com

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