Online-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner verlässt "Kurier"

Wechsel zu Didi Mateschitz' "Addendum" angeblicher Auslöser für Abgang.

Stefan Kaltenbrunner verlässt den Kurier. Das bestätigte der Noch-Chefredakteur von kurier.at gegenüber dem Standard. Als Grund nannte er ein Angebot eines anderen Unternehmens. Dieses andere Unternehmen könnte Didi Mateschitz' Portal Addendum sein, wo Kaltenbrunner eine leitende Position übernehmen könnte, so der Standard weiter. Addendum ist eine Recherche-Plattform, die über die gemeinnützige Quo Vadis Veritas Privatstiftung von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz finanziert wird. Als Herausgeber und Chefredakteur fungiert Michael Fleischhacker.

Stefan Kaltenbrunner hatte die Chefredaktion von kurier.at im Jänner 2016 übernommen. Der gebürtige Oberösterreicher hat nach der Matura an der Universität Wien und Witwatersrand University Johannesburg Arabistik/Islamwissenschaften und Afrikanistik studiert. Nach dem Studium betätigte er sich als freier Autor für diverse Tageszeitungen und Magazine. Im Jahr 2000 heuerte er bei der Verlagsgruppe News an, wo er unter anderem als Chefredakteur von E-Media fungierte. Im Jahr 2009 folgte der Wechsel zum Monatsmagazin Datum, wo er für sieben Jahre den Posten des Chefredakteurs bekleidete, bevor er zum Kurier wechselte. Kaltenbrunner ist zudem Mitbegründer der Digital Publishing Agentur Alice-I.

www.kurier.at

www.addendum.org

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