ÖBB Catering: DoN und Do & Co streiten wegen Übergabe

Josef Donhauser ortet "Sabotage".

Am 1. April übernimmt DoN das Catering in den ÖBB-Zügen von Do & Co. Dafür müssen 80 Waggons umgestellt werden. Wie diverse Medien berichten, soll die Übergabe jedoch alles andere als reibungslos über die Bühne gehen. Bezugnehmend auf ein Interview mit der APA schreiben die Salzburger Nachrichten, dass Josef Donhauser, Chef des DoN-Caterings, eine "reibungslose Übergabe seitens Do & Co sabotiert" werde. Donhausers Unternehmen habe noch keinen Zugriff auf die Mietflächen für die logistische Servicierung der Züge.

DoN müsse nun Ersatzlogistik schaffen. Man baue Container auf an den sechs Logistikstandorten für das Bahncatering. Dies erzeuge Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich. Do & Co habe sich auch bei der Vermittlung von Daten, etwa der Dienstpläne, nicht besonders kooperativ gezeigt, was die eigene Planung massiv erschwere, kritisiert Donhauser.

Do & Co wiederum teilte mit, dass der Firma Donhauser das komplette Inventar –  etwa EDV, technisches Equipment, Kühlhäuser usw. – zu einem angemessenen Preis angeboten worden sei, diese dieses jedoch nicht übernehmen wolle. Daher sei man gezwungen, die die Mietflächen vertragsgetreu rückzubauen um diese an den jeweiligen Stichtagen ordnungsgemäß an die Vermieter zurückzugeben. Somit stehe eine eventuelle Minderbewirtschaftung ab 1.April in keinem Zusammenhang mit einer nicht ordnungsgemäßen Übergabe. Konkret wird dies wohl bedeuten, dass in den ersten Tagen nicht das gesamte Catering-Angebot in allen Zug-Restaurants geben werde. (as)

www.don.at

www.doco.com

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