"Niki" ist insolvent

Verkauf gescheitert - Flugbetrieb eingestellt. 

Harte Fusionsauflagen durch die EU-Wettbewerbsbehörde führten zum Scheitern der geplanten Übernahme von Niki durch die AUA-Mutter Lufthansa. Der Erwerb der Air-Berlin-Tochter LG Walter um 18 Mio. Euro sei noch aufrecht und stehe unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung der EU-Kommission

"Die Air Berlin-Gruppe prüft derzeit Verwertungsalternativen für die Niki Luftfahrtgesellschaft GmbH“, lautete es in einer Mitteilung von Air Berlin. Kurz darauf ist ein Insolvenzantrag für Niki eingegangen. Der Flugplan hat seine Wirksamkeit verloren, teilte Niki mit. Weitere Flüge sind nicht mehr buchbar.

Gründer Niki Lauda hat erst kürzlich dem Handelsblatt bestätigt, dass sein Angebot  nach wie vor gelte. Anders als in der ursprünglichen Bieterrunde im September, als es um Teile von Air Berlin und Niki  gemeinsam mit Thomas Cook ging, würde er sich  jetzt alleine an die Sache machen, so Lauda.  "Alternative Käufer für Niki standen und stehen bis heute nicht zur Verfügung, trotz allerlei öffentlicher Ankündigungen und intensiven Bemühens des Generalbevollmächtigten von Air Berlin", sagt hingegen der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert.

 Plan B?

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte für den Fall eines Scheiterns der Niki-Übernahme einen "Plan B" angekündigt. Dieser sehe vor, die Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings, etwa in der gleichen Größenordnung, um rund 20 Flugzeuge zu vergrößern. (red)

www.flyniki.com

 

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