Die erste sich verändernde Bar Österreichs

Architekt Eichinger hat ein völlig neues Gastro-Konzept entworfen. 

Architekt Gregor Eichinger hat in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Seliger die erste sich verändernde Bar Österreichs und damit ein völlig neues Barkonzept, das den Gast vom Tag bis tief in die Nacht hinein begleiten soll, geschaffen. Design, Oberfläche und die damit verbundenen Emotionen stehen dabei im zentralen Mittelpunkt des Erlebnisses. Eigentümer Josef Göbel und Geschäftsführerin Silvia Berghofer von „Seliger –bespoke furnishing“  wünschten sich für den Concept Store eine ganz besondere Bar. Das Ziel war es eine Bar zu schaffen, für die allein man Seliger besuchen würde und gleichzeitig all jenen, die aus anderen Gründen kommen, zu zeigen, dass hier mit allerhöchster Qualität gearbeitet wird.

Benutzbar in vier Phasen

Die Bar die Eichinger im 18. Wiener Gemeindebezirk im Concept Store des Möbelhauses Seliger schuf, kann in vier Phasen benutzt werden. Zu Beginn des Tages, wenn die Flaschen der Spirituosen noch ein wenig unangenehm auf die Gäste wirken können, bleibt sie in einer geschlossenen Situation. Auffällig dabei die Lederverkleidung der Bar von Azzedine Alaïa, einem tunesischen Modeschöpfer aus Paris, berühmt für seine Gabe mit den Nähten der Kleider die Silhouette der Frau wohlwollend zu unterstützen. Am Nachmittag beginnt sich die Bar vollautomatisch wie eine Muschel zu öffnen und ihre Schätze preis zu geben. Gesteuert von einem Tablet beginnen sich die großen Flügel zu bewegen und Champagner kommt ins Spiel. In Erscheinung treten die in höchster Hingabe gefertigte Intarsienarbeit an den Holzschränken, die ein Zitat vom berühmten österreichischen Architekten Josef Frank sind. Der Gast sitzt nun in einer Champagnerbar in freudiger Erwartung eines ereignisreichen Abends.

Zu späterer Stunde beginnt sich die Bar erneut zu bewegen, um sich für Cocktails vorzubereiten. Die Champagnerflaschen verschwinden wie durch Zauberhand und zum Vorschein kommen vier LED Screens auf denen ein Mix aus Filmszenen und künstlerischen Designs zu sehen sind. Alles dem Thema Bar untergeordnet. Die Holzschränke mit den Spirituosen öffnen sich und die Barkeeper sind bereit mit ihren Gästen in den Abend zu starten. Die letzte Stufe erreicht die Bar in der Nacht. Für „Hard Candy“ senkt sich die Arbeitsfläche ab und von der Decke kommen Lampen, die die Stimmung noch einmal intensiver und intimer machen sollen. Entworfen wurden diese von Megumi Ito, einer japanischen Designerin, die schon seit vielen Jahren in Wien lebt und die dafür 100 Jahre alte Kimonostoffe verwendete.

International renommierte Barkeeper stellten die Bar auf die Probe

„Die Bar ist der Ort wo ich glaube, dass eine Stadt entsteht. Man kann ein Dorf haben mit einem Kaffeehaus und einem Wirtshaus aber sobald man eine Bar in ein Dorf gibt hat es die Tendenz eine Stadt zu werden. Dann wird es urban, dann wird es intensiv und es beginnt sich einiges zu ändern", so Eichinger, der sich bereits seit Jahrzehnten intensiv mit dem Phänomen der Gastronomiebetriebe und Bars auseinander setzt.

Die Barkeeper-Größen Stephanie Sieber, Markus Lott und Andreas Till kreierten inspiriert von dem Konzept der sich wandelnden Bar und dem Spiel mit der Tageszeit unterschiedliche Drinks passend zu einer der vier Entfaltungsstufen. Sieber, Non Alcoholic Cocktail-Weltmeister von 2015, schuf mit dem "Vitamin Wing" einen Drink, den man zu jeder Tageszeit genießen kann. Ob am Morgen beim ersten Termin, zu Mittag als frische Kick, am Nachmittag statt dem beliebten Kaffee oder früh abends mit ein wenig Aperol als After Business Drink. Vitamine und Mineralstoffe der Gurke, so wie die anregenden Abwehrstoffe der Himbeeren in Kombination mit einer Portion an Vitamin C der Orange und der munter machende Wirkung der Red Bull Red Edition, machen diesen Drink zu einem stets willkommenen Begleiter. Für den „Silver Tea Time“ benutzte Till die Bitterkeit des Earl Grey Tee und die Süße der Red Bull Silver Edition, die den Drink durch Körper und feine Limettenaromen abschließt.  Beim „Tropical Times“ übernahm der Champagner die Rolle der Säurequelle und steuert zusätzlich weinige Aromen bei. Fruchtige und tropische Aromen liefert die Red Bull Yellow Edition. Markus Lott, Besitzer der Bar Neuf in Linz, konzentrierte sich bei seinem Drink auf „Hard Candy“ mit einem Touch Red Bull Energy Drink. (red)

www.seliger.at

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