digi4Wirtschaft
Zwölf NÖ-Betriebe gehen ins Rennen um Digitalisierungsprojekt des Jahres

| Larissa Bilovits 
| 29.06.2026

Die vom Land Niederösterreich und der WKNÖ nominierten Projekte reichen von KI-Prognosen über automatisierte Qualitätskontrolle bis zum digitalen Bestellwesen. Abgestimmt werden kann bis Ende Juli.

Welcher heimische Betrieb hat das überzeugendste Digitalisierungsvorhaben umgesetzt? Diese Frage gibt das Förderprogramm digi4Wirtschaft heuer an die Öffentlichkeit weiter. Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 haben das Land Niederösterreich, die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und das Haus der Digitalisierung zwölf Betriebe samt ihren Projekten vorgestellt. Über das beste davon kann nun bis Ende Juli online abgestimmt werden.

Was hinter digi4Wirtschaft steckt

Das Impulsprogramm wird vom Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer NÖ finanziert und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsschritte. Die zwölf nominierten Betriebe kommen aus unterschiedlichen Bereichen – von der Lebensmittelproduktion über Industrie, Bau und Logistik bis zu Energie und Handel. Inhaltlich reichen die Projekte von KI-gestützter Produktions- und Tourenplanung über automatisierte Qualitätskontrolle bis zu neuen Lösungen im Bestellwesen (siehe Infobox).

"Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie im Betrieb einen konkreten Mehrwert schafft. Die zwölf Projekte zeigen eindrucksvoll, wie niederösterreichische Unternehmen neue Technologien nutzen, um Ressourcen zu schonen, Abläufe effizienter zu gestalten und heimische Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Mit der Publikumswahl holen wir diese Innovationskraft vor den Vorhang und laden alle Niederösterreicher:innen dazu ein, für ihren Favoriten abzustimmen", so NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Abstimmung und Prämierung

Auf der Webseite lassen sich alle Projekte nachlesen, danach kann noch bis Ende Juli eine Stimme für den persönlichen Favoriten abgegeben werden. Das Siegerprojekt 2026 wird schließlich im September von Mikl-Leitner und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker prämiert und erhält einen Gutschein für eine Schaltung im WKNÖ-Magazin sowie wahlweise ein Imagevideo von The Streamers oder ein Event im Showroom des Hauses der Digitalisierung in Tulln.

"Unsere Betriebe wissen am besten, wo digitale Lösungen im Arbeitsalltag ansetzen müssen. Die nominierten Projekte reichen vom Handwerk über Produktion und Logistik bis zum Handel und zeigen die ganze Vielfalt unserer Wirtschaft. Ich lade die Unternehmen ein, ihre Mitarbeiter:innen, Kund:innen sowie Partner für die Abstimmung zu begeistern und ihrem Projekt eine starke Stimme zu geben", so Ecker.

Einen Überblick über die nominierten Projekte finden Sie in unserer Infobox. Hier geht's zur Abstimmung.

www.noe.gv.at

www.wko.at/noe

Die nominierten Projekte

  • Die Bäckerei Hager in St. Pölten nutzt KI-Prognosen für eine bedarfsgerechte Produktion und weniger Lebensmittelverschwendung.
  • Die BioPower GmbH in Retz analysiert mit Sensoren und eigener Software Rohstoffe und Gasqualität für eine effizientere Biogasproduktion.
  • Die BTG Spedition und Logistik GmbH in Wiener Neudorf optimiert Lkw-Touren mit einem KI-gestützten Dispositionswerkzeug.
  • Die Druckerei Ferdinand Berger & Söhne in Horn führt große Datenmengen zusammen und macht sie für Analysen und KI-Anwendungen nutzbar.
  • Gersthofer in Grafenbach steuert eine moderne Fräsmaschine mit digitaler Software und verbindet traditionelles Steinmetzhandwerk mit automatisierter Fertigung.
  • Die GG Group in Poysdorf digitalisiert Beschaffungsprozesse für Kabelkomponenten und reduziert manuelle Eingaben sowie Fehlerquellen.
  • Die HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau GmbH in Aschbach-Markt ersetzt handschriftliche Stunden- und Baustellendokumentationen durch eine zentrale App.
  • J. u. A. Frischeis in Stockerau erkennt mit Kameras und KI Qualitätsmängel bereits während der Möbelteilefertigung.
  • Landgarten in Bruck an der Leitha verbindet Produktions-, Auftrags- und Lagerdaten in Echtzeit und erstellt KI-gestützte Produktionspläne.
  • Schorm Mehrwegbecher in St. Valentin setzt einen KI-Telefonagenten für Bestellungen und ein digitales Marktpreis-Monitoring ein.
  • Steps2grow automatisiert gemeinsam mit der Schloss Apotheke Kottingbrunn die Erstellung und Veröffentlichung von Social-Media-Beiträgen mithilfe von KI.
  • Traktionssysteme Austria in Wiener Neudorf erfasst und verknüpft Produktionsdaten automatisiert und verbessert damit Datenqualität und Effizienz.

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Die nominierten Projekte

  • Die Bäckerei Hager in St. Pölten nutzt KI-Prognosen für eine bedarfsgerechte Produktion und weniger Lebensmittelverschwendung.
  • Die BioPower GmbH in Retz analysiert mit Sensoren und eigener Software Rohstoffe und Gasqualität für eine effizientere Biogasproduktion.
  • Die BTG Spedition und Logistik GmbH in Wiener Neudorf optimiert Lkw-Touren mit einem KI-gestützten Dispositionswerkzeug.
  • Die Druckerei Ferdinand Berger & Söhne in Horn führt große Datenmengen zusammen und macht sie für Analysen und KI-Anwendungen nutzbar.
  • Gersthofer in Grafenbach steuert eine moderne Fräsmaschine mit digitaler Software und verbindet traditionelles Steinmetzhandwerk mit automatisierter Fertigung.
  • Die GG Group in Poysdorf digitalisiert Beschaffungsprozesse für Kabelkomponenten und reduziert manuelle Eingaben sowie Fehlerquellen.
  • Die HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau GmbH in Aschbach-Markt ersetzt handschriftliche Stunden- und Baustellendokumentationen durch eine zentrale App.
  • J. u. A. Frischeis in Stockerau erkennt mit Kameras und KI Qualitätsmängel bereits während der Möbelteilefertigung.
  • Landgarten in Bruck an der Leitha verbindet Produktions-, Auftrags- und Lagerdaten in Echtzeit und erstellt KI-gestützte Produktionspläne.
  • Schorm Mehrwegbecher in St. Valentin setzt einen KI-Telefonagenten für Bestellungen und ein digitales Marktpreis-Monitoring ein.
  • Steps2grow automatisiert gemeinsam mit der Schloss Apotheke Kottingbrunn die Erstellung und Veröffentlichung von Social-Media-Beiträgen mithilfe von KI.
  • Traktionssysteme Austria in Wiener Neudorf erfasst und verknüpft Produktionsdaten automatisiert und verbessert damit Datenqualität und Effizienz.

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