Unternehmensbilanz
Darbo erzielt Rekordumsatz und investiert weiter in Tirol

| Redaktion 
| 25.06.2026

Der Tiroler Konfitüren- und Honighersteller hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Wachstum im Export, eine breite Marktaufstellung und Investitionen in die heimischen Standorte sollen den Familienbetrieb auch in einem herausfordernden Marktumfeld auf Kurs halten.

Erst vor wenigen Wochen sprach KEYaccount/LEADERSNET mit Klaus Darbo – das Interview finden Sie hier – nun legt das Unternehmen seine Bilanz vor. Die A. Darbo AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro erzielt. Konkret steigerte das Tiroler Familienunternehmen den Umsatz auf 209,5 Millionen Euro und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Wachstumstreiber waren laut dem Marmeladenhersteller vor allem das Exportgeschäft sowie Zuwächse in nahezu allen Geschäftsbereichen.

"Wir blicken auf ein sehr solides Geschäftsjahr zurück. Gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheiten zeigt sich, wie wertvoll langfristiges Denken, hohe Qualitätsstandards und eine breite Marktaufstellung sind", sagt Vorstandsvorsitzender Klaus Darbo.

Export als Wachstumsmotor

Darbo liefert seine Produkte mittlerweile in mehr als 50 Länder. Die Exportquote liegt unverändert bei rund 60 Prozent. Besonders positiv entwickelte sich erneut der deutsche Markt, wo das Unternehmen nach eigenen Angaben mittlerweile zu den drei größten Markenherstellern im Konfitürensegment zählt. Auch Italien, China und die USA trugen zum Wachstum bei. 

Rohstoffmärkte als Herausforderung

Herausfordernd blieb dagegen die Situation auf den internationalen Rohwarenmärkten. Schwächere Obsternten sowie geopolitische Entwicklungen erschwerten die Beschaffung und belasteten einzelne Exportmärkte, insbesondere im Nahen Osten. "Wir machen keine Kompromisse bei der Qualität unserer Rohstoffe – auch wenn die Beschaffung zunehmend anspruchsvoll wird. Unsere Kund:innen dürfen sich jederzeit auf den typischen Darbo Genuss verlassen", so Darbo.

Mehr als zehn Millionen Euro für Tirol

Trotz des schwierigen Marktumfelds setzt das Unternehmen seinen Investitionskurs fort. Für 2026 sind an den vier Tiroler Standorten Investitionen von mehr als zehn Millionen Euro in Produktion, Digitalisierung und Infrastruktur vorgesehen. Darbo produziert weiterhin ausschließlich in Tirol und beschäftigt derzeit rund 440 Mitarbeiter:innen. Nach Unternehmensangaben zählt der Familienbetrieb damit zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region.

Neben dem Lebensmitteleinzelhandel, der rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht, tragen auch die Gastronomie sowie die Zusammenarbeit mit Molkereien und Bäckereien wesentlich zum Geschäft bei.

Neue Produkte am Start

Für den Sommer 2026 erweitert Darbo sein Sortiment um mehrere Neuheiten. Im Honigbereich kommt mit dem "Darbo Alpengold Alpenhonig" eine neue Spezialität auf den Markt. Darüber hinaus bringt das Unternehmen eine limitierte Konfitüren-Serie mit den Sorten Mango-Marille, Ananas sowie Erdbeer Bourbon-Vanille auf den Markt. Auch das Sirupsortiment wird um saisonale Varianten ergänzt. "Innovation bedeutet für uns nicht, jedem Trend hinterherzulaufen. Neue Produkte müssen glaubwürdig zu Darbo passen, höchste Qualität bieten und echten Genuss schaffen", sagt Klaus Darbo.

www.darbo.com

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