Unter dem Motto "Kunst trifft Recht" lud LexisNexis Österreich kürzlich zum diesjährigen Sommerfest ins Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) und brachte dabei zahlreiche Vertreter:innen der Rechts- und Steuerbranche zusammen. Im Mittelpunkt standen neben dem Austausch in sommerlicher Atmosphäre vor allem die Weiterentwicklung von Lexis+ mit Protégé (LEADERSNET berichtete), die Rolle hochwertiger Fachinhalte sowie die bereits angekündigten Expansionspläne, die das Unternehmen nun in Polen und der Schweiz weiter vorantreibt (LEADERSNET berichtete).
AI-Plattform soll künftig ganze Arbeitsabläufe unterstützen
Begrüßt wurden die Gäste durch LexisNexis-Geschäftsführerin Susanne Mortimore, die gemeinsam mit Director Content Kathrin-Theres Hagenauer und Director Product Andreas Geyrecker die wichtigsten Neuerungen des Jahres vorstellte. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der nächsten Ausbaustufe von Lexis+ mit Protégé, das Rechtsrecherche mit AI-Technologie verbindet und künftig verstärkt auf AI-gestützte Automatisierung setzen soll. Dabei gehe es nicht mehr nur um einzelne Anfragen an ein System, sondern um vollständige Arbeitsabläufe, bei denen mehrere Schritte zu wiederholbaren Prozessen mit konkreten Ergebnissen verbunden werden sollen.
Nutzer:innen sollen künftig zudem eigene Abläufe ohne Programmierkenntnisse erstellen können, um Best Practices und Erfahrungswissen nutzbar zu machen. "AI verändert juristische Arbeit grundlegend: Nicht nur, weil sie Antworten schneller liefert, sondern weil sie erstmals vollständige Arbeitsergebnisse ermöglicht. Bei LexisNexis Österreich zeigen wir, wie das in der Praxis aussieht: verlässlich, überprüfbar und getragen von echter juristischer Expertise und neuesten Agentic AI Technologien", so Geyrecker.
Hagenauer hob überdies hervor, dass fundierte und aktuelle Fachinformationen weiterhin die Basis für verlässliche AI-Ergebnisse bilden. Gleichzeitig bleibe die Expertise der Anwender:innen entscheidend, um Ergebnisse einzuordnen, kritisch zu prüfen und verantwortungsvoll einzusetzen. Als Beispiele für den weiteren Ausbau des Angebots wurden unter anderem mehr als 4.000 LexisNexis Briefings sowie zahlreiche aktuelle Kommentierungen und Digital-First-Inhalte präsentiert.
Expansion in drei Märkten
Auch die im Vorjahr angekündigte Expansion war Thema des Abends. Konkret setzte LexisNexis Österreich jüngst erste Schritte in Polen und der Schweiz und launcht dort nun die AI-gestützte Automatisierung mit LexisNexis Protégé Poland und LexisNexis Protégé Switzerland. In Österreich wird die Automatisierungsfunktion in Lexis+ mit Protégé integriert. Damit bringt das Unternehmen die neue Produktgeneration nahezu zeitgleich in drei Märkten auf den Weg. Mortimore dankte diesbezüglich den Autor:innen und Expert:innen für die Zusammenarbeit und meinte: "Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Branche."
Netzwerken in künstlerischem Rahmen
Abseits des offiziellen Programms sorgten – passend zum Motto "Kunst trifft Recht" – verschiedene Kunstinstallationen mit rechtlichem Bezug sowie eine Livezeichnerin, die handgemalte Porträts der Gäste anfertigte, für besondere Akzente. Bei Kulinarik, Erfrischungen und Gesprächen klang der Abend schließlich in sommerlicher Atmosphäre aus.
"Es freut mich ganz besonders, dass so viele unserer Partner:innen, unserer Autor:innen gekommen sind. Das zeigt, dass wir alle auf das Menschliche besonders viel Wert legen", zog Mortimore abschließend gegenüber LEADERSNET.tv Bilanz zur Veranstaltung.
Unsere Interviewpartner:innen
Neben Susanne Mortimore (CEO LexisNexis Österreich) und Andreas Geyrecker (Director Product Management LexisNexis Österreich) holte LEADERSNET.tv auch noch Kathrin-Theres Hagenauer (Director Content LexisNexis Österreich), Georg E. Kodek (Präsident des OGH), Martina Hackl (Rechtsanwaltskanzlei Mag. Martina Hackl), Philipp Rath (Präsident der KSW), Klaus Hilber (Erster Vizepräsident der KSW), Axel Anderl (Managing-Partner bei Dorda Rechtsanwälte), Roman Haller (Steuerberater und Director BDO Austria), Jana Eichmeyer (Partner bei E+H Rechtsanwälte), Franz Schmalzl (Vizepräsident der KSW) und Andreas Tinhofer (Partner bei Krichmayr Tinhofer) vor die Kamera.
Eindrücke finden Sie zudem in unserer Galerie.
www.lexisnexis.at
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