43 Filialen verkauft, Fokus künftig auf Österreich
Hervis trennt sich vom Auslandsgeschäft

| Redaktion 
| 21.04.2026

Der Sportartikelhändler zieht sich vollständig aus dem Ausland zurück und verkauft seine Standorte in Slowenien, Kroatien und Deutschland an einen bislang nicht genannten Investor.

Nur wenige Wochen nach dem Eigentümerwechsel – KEYaccount/LEADERSNET berichtete hier – stellt Hervis die Weichen neu. Insgesamt 43 Filialen im Ausland gehen mit sofortiger Wirkung an einen neuen Investor über. Betroffen sind 21 Standorte in Slowenien, 18 in Kroatien und vier in Deutschland. Der Käufer übernimmt laut dem Unternehmen die operative Führung der Auslandsgesellschaften. Details zur Identität des Investors oder zum Kaufpreis wurden nicht genannt.

Strategische Neuausrichtung

Mit dem Verkauf richtet Hervis den Fokus künftig vollständig auf den österreichischen Markt aus. Geschäftsführer Markus Hupach spricht von einer klaren strategischen Entscheidung, das Kerngeschäft im Inland zu stärken. Wie es mit den übernommenen Standorten weitergeht, liegt nun beim neuen Eigentümer. Parallel dazu wird auch das Österreich-Geschäft weiterhin überprüft. Weitere Entscheidungen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Eigentümerwechsel als Ausgangspunkt

Der Schritt kommt kurz nach dem Verkauf des Unternehmens. Anfang 2026 hatte Spar seine defizitäre Sporthandelstochter nach mehr als fünf Jahrzehnten abgegeben. Neue Eigentümerin wurde die Wiener Quantum Investment Holding, hinter der Sven Voth und Udo Schloemer stehen. Bereits damals hatte die neue Führung Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt.

www.hervis.at

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