Künstliche Intelligenz braucht Führung
Unternehmen scheitern nicht an AI, sondern an ihrer Umsetzung

| Redaktion 
| 15.04.2026

Während künstliche Intelligenz längst im Arbeitsalltag angekommen ist, fehlt es in vielen Firmen an klarer strategischer Führung. Entscheidend ist nicht die Technologie selbst, sondern wie sie eingesetzt und begleitet wird.

Artificial Intelligence (AI) ist längst Teil der Gegenwart und gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Dennoch wird sie häufig noch als reines IT-Thema behandelt. Diese Herangehensweise kann wertvolle Zeit kosten und die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Zwischen technologischem Fortschritt und fehlender Vorbereitung

Laut dem "People Readiness Report 2025" von Kyndryl ist AI bereits in vielen Arbeitsprozessen integriert, gleichzeitig fühlen sich zahlreiche Mitarbeitende nicht ausreichend darauf vorbereitet. 63 Prozent der deutschen Führungskräfte bezweifeln, dass ihre Teams das vorhandene Potenzial ausschöpfen können, weltweit liegt dieser Wert bei 71 Prozent. Zusätzlich fehlt es an qualifizierten Fachkräften für Betrieb und Weiterentwicklung entsprechender Systeme.

Dadurch entsteht laut der Studie ein Spannungsfeld: Die Technologie ist verfügbar, doch es mangelt häufig an klarer strategischer Ausrichtung. Fehlende Konzepte führen zu inkonsistenten Entscheidungen und erhöhen das Risiko eines unsachgemäßen Einsatzes, etwa im Umgang mit sensiblen Daten.

Führung als zentraler Erfolgsfaktor

Um das Potenzial von AI nutzen zu können, ist eine aktive Rolle des Top-Managements erforderlich. Führungskräfte sind gefordert, Orientierung zu geben, Vertrauen aufzubauen und Mitarbeitende in den Veränderungsprozess einzubinden.

An diesem Punkt will eMentalist ansetzen. "Wir verbinden Branchenexpertise mit künstlicher Intelligenz und übersetzen Technologie in konkrete Anwendungen", sagt Elaheh Momeni, AI-Expertin und Co-Founderin von eMentalist und ergänzt: "Wir identifizieren Use Cases, entwickeln Lösungen gemeinsam mit den Fachbereichen und sorgen dafür, dass AI wirklich im Arbeitsalltag ankommt."

Technologie im Zusammenspiel mit menschlicher Entscheidung

Das Leistungsspektrum umfasst laut der Expertin die Entwicklung von AI-Strategien, Datenanalysen, Roadmaps sowie Workshops und Co-Creation-Formate. Darüber hinaus begleitet eMentalist auch die Umsetzung und Integration. Grundlage ist dabei das "Human-in-the-Loop"-Prinzip, bei dem AI unterstützend wirken, während die Entscheidungsverantwortung beim Menschen bleiben soll. 

Zu den häufig umgesetzten Anwendungen zählen unter anderem automatisierte Dokumentenprozesse, strukturierte Datenaufbereitung sowie AI-gestützte Analysen von Protokollen und Verträgen. Diese Lösungen lassen sich vergleichsweise rasch implementieren und führen zu spürbaren Effizienzgewinnen.

"Der größte Fehler ist es, zu lange über Technologie zu sprechen", so Momeni. Digitale Transformation ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, so die Expert:innen von eMentalist. Nachhaltiger Erfolg entstehe nur, wenn Veränderungen aktiv gesteuert und von der Führung getragen werden. Neben technologischen Anpassungen spiele dabei auch der Aufbau neuer Kompetenzen innerhalb der Organisation eine zentrale Rolle.

Weitere Infos finden Sie hier

www.advicum.com

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