Oster-Check
So intensiv buhlen Lindt, Milka & Co. um unsere Aufmerksamkeit

Pünktlich zum Osterwochenende wetteifern die großen Süßwarenhersteller um einen Platz in unseren Nestern. Eine aktuelle Analyse zeigt jetzt, wer im digitalen Duell zwischen Goldhasen und lila Tradition die Nase vorn hat.

Das Ende der Fastenzeit rückt in greifbare Nähe und die Vorfreude auf das Osterwochenende steigt. Während für viele die Zeit des Verzichts vorbei ist, füllen sich die Regale und Nester wieder mit Süßigkeiten, auf die Kinder und Erwachsene gleichermaßen gewartet haben.

Doch der Kampf um den besten Platz im Osternest findet längst nicht mehr nur im Supermarktregal statt. Auch in der digitalen Welt wird das Rennen um die Gunst der Naschkatzen intensiv geführt. Wer dabei online die Nase vorn hat, zeigt eine aktuelle Analyse der Top-Player im DACH-Raum.

Der Spitzenreiter im Web

Durchgeführt wurde die Analyse vom Brand Intelligence Unternehmen Observer in einem Zeitraum vom 18. Februar bis 31. März 2026. Untersucht wurden dabei Lindt, Milka und österreichische Instagramkanäle mehrerer Süßwaren-Hersteller. 

Als Spitzenreiter im Web entpuppte sich mit 501 Online-Erwähnungen Lindt, gefolgt von Milka mit 262. Damit sichert sich Lindt bereits zum vierten Mal in Folge den ersten Platz im Online-Ranking zu Ostern. Und auch in puncto potenzielle Reichweite führt der Schweizer Schokoladenhersteller mit 1,2 Milliarden Leser:innen vor Milka mit 831,3 Millionen. 

© Observer

Licht und Schatten bei den Goldhasen-Machern

Ein weiterer Bereich, in dem Lindt die Nase vorn hat, ist im Sentiment-Vergleich. Insgesamt ließen sich 38,4 Prozent positive Erwähnungen finden. Milka erzielte 26,4 Prozent. Aber auch bei den negativen Meldungen führt der Schöpfer des Goldhasen mit 19,2 Prozent. Im Vergleich dazu kommt Milka auf 12,3 Prozent negatives Sentiment.

Dabei zeigte sich das negative Sentiment bei zwei Beiträgen von msn.com mit der höchsten potenziellen Reichweite (151,8 Mio. User). In den Artikeln geht es um die Teuerung von Ostersüßwaren. 

Ein Event als Erfolgsrezept für die Online-Dominanz

Ein besonders positives Thema ist das Lindt Goldhasenfest (LEADERSNET berichtete). Dieses fand am Palmsonntag in Schönbrunn statt und beinhaltete neben der traditionellen Osterhasensuche auch eine Spendenaktion für die Caritas Familienhilfe. 

Observer hat sich zudem auch die österreichischen Instagramkanäle einiger Marken angesehen. Die meisten Views (Reels) hat Lindt mit knapp 109.000, gefolgt von Milka mit 56.200 und Heindl mit 29.000 sowie Manner mit 6.092. Zudem haben im Untersuchungszeitraum Lindt und Heindl mit elf Beiträgen die meisten eigenen Posts veröffentlicht. Erst dann reihen sich Milka mit sieben und Manner mit drei Beiträgen ein. 

Das höchste Engagement erzielte ebenfalls Lindt mit einem Posting mit 5.153 Kommentaren und Likes. Hier lud der Goldhasenerfinder in die Lindt Golden Easter Erlebniswelt nach Schönbrunn ein. Generell führt Lindt ebenso beim Engagement mit 16.142 Kommentaren und Likes vor Heindl (5.517) und Milka (4.099) und ist somit auch auf Instagram die Nummer eins. 

© Observer

Nur mit Blick auf die Follower konnte Lindt die Konkurrenz nicht abhängen. Hier dominiert Manner mit 61.400, gefolgt von Milka mit 24.900, Lindt mit 21.600 und Heindl mit 13.200. 

www.observer.at

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