Fotos vom Miiro SpittelBerg
Wiens neuestes Hotel gewährte bei Opening Night erste Einblicke

Noch bevor am 30. März die ersten Gäste einziehen, öffnete das Miiro SpittelBerg seine Türen für geladene Besucher:innen. Bei Drinks und einem Dinner im Restaurant poco bot sich ihnen die Gelegenheit, den neuen Standort vorab zu entdecken.

Nach dem Start des Boutiquehotels Palais Rudolf, das im November des Vorjahres seine Pforten öffnete (LEADERSNET berichtete hier und hier), baut die europäische Hotelgruppe Miiro ihre Präsenz in Wien nun bereits mit einem zweiten Haus im 7. Bezirk aus. Noch bevor am 30. März 2026 aber die ersten regulären Gäste im Miiro SpittelBerg einziehen, lud das neue Hotel am 25. März zu einer exklusiven Opening Night, bei der ausgewählte Besucher:innen das Haus erstmals vorab entdecken und bei Drinks sowie einem Dinner im hoteleigenen Restaurant poco einen Eindruck vom neuen Standort gewinnen konnten.

Architektur trifft Kunst

Mit dem zweiten Wiener Standort erweitert die in London ansässige Gruppe ihr Europa-Portfolio. Nach Angaben des Unternehmens verfolgt Miiro dabei einen Ansatz, der Hotels bewusst in Vierteln mit ausgeprägter eigener Identität verortet. Das soll sich auch am Spittelberg widerspiegeln, der heute als kreatives Grätzel mit Innenhöfen, Galerien, kleinen Lokalen und kulturellen Institutionen gilt. "Mit Miiro entwickeln wir Hotels in Stadtvierteln mit starker Identität. Unser Ziel ist es, Häuser zu schaffen, die mit ihrer Umgebung verbunden sind und Gästen einen Aufenthalt bieten, der den Charakter des jeweiligen Ortes erfahrbar macht", erklärt Neena Gupta, CEO von Miiro.

Das neue Haus in der Kirchberggasse 6 verfügt über 132 Zimmer und Suiten und liegt nur wenige Schritte vom MuseumsQuartier entfernt. Entworfen wurde es in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekten Gabriel Kacerovsky von Archisphere, der ein Townhouse-Hotel mit klarer räumlicher Struktur und reduzierter Materialpalette konzipierte. In den Zimmern dominieren natürliche Materialien, helle Töne und gezielt gesetzte Farbakzente. Je nach Kategorie stehen zudem zusätzliche Aufenthaltsbereiche, Terrassen oder Ausblicke über Wien zur Verfügung. 

Auch Kunst nimmt im Hotel eine zentrale Rolle ein. In den öffentlichen Bereichen und in den Zimmern sind Arbeiten von Christian Ludwig Attersee, Kurt Moldovan, Josef Mikl, Hubert Pfaffenbichler, Heimo Zobernig und Cornelius Kolig zu sehen, und im Refresh Room sind Werke von Helen Mae LaCroix installiert. Ergänzt wird das Konzept durch eine Arbeit des Wiener Künstlers Florian Metzler alias Flowsofly, der die Decke im Eingangsbereich, an der Rezeption und in der Bar gestaltet hat. Damit werden etablierte künstlerische Positionen um eine zeitgenössische Arbeit aus der Wiener Szene ergänzt. "Das Haus wurde als Teil des Spittelbergs gedacht – mit klarer Struktur, offenen Übergängen und einem Verständnis von Gastlichkeit, das Architektur, Nachbarschaft und Kultur zusammenführt", so Architekt Gabriel Kacerovsky.

Ort der Begegnung für Reisende und Wiener:innen 

Im Erdgeschoss des Hotels befindet sich mit dem poco nicht nur die Bar des Hauses, sondern auch dessen gastronomischer Mittelpunkt. Das Konzept ist auf Offenheit angelegt und richtet sich nicht ausschließlich an Hotelgäste, sondern ebenso an Besucher:innen aus der Nachbarschaft und an ein städtisches Publikum. Auf der Karte stehen unter anderem Pizza, ofengefeuerte Gerichte zum Teilen, Desserts sowie Spritz-Variationen, klassische Aperitifs, Cocktails und Bier. Für die konzeptionelle Ausrichtung zeichneten die Londoner Gastronomen Jake Bucknall und Jacob Stuttard, Co-Founder von D4100, verantwortlich.

Darüber hinaus soll das poco auch musikalisch Akzente setzen. Geplant sind ein DJ-Corner mit Plattenspielern sowie regelmäßige Vinyl Nights am Wochenende, mit denen das Haus verstärkt an die lokale Szene andocken will. "Miiro SpittelBerg ist als offenes Haus für Reisende und Wiener:innen gedacht. Mit poco, dem kulturellen Bezug des Hauses und der Verankerung im Grätzel wollen wir einen Ort schaffen, der über die klassische Hotelnutzung hinaus relevant ist", erläutert General Manager Dirk Jan Doek.

LEADERSNET war bei der Opening Night und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt. 

www.miirohotels.com

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