Fotos der "Digitaler Humanismus in der Praxis"-Awards
Projekte für einen verantwortungsvollen digitalen Wandel gewürdigt

Gestern traf im ORF-Zentrum zum zweiten Mal Ethik auf Innovation, als die "Digitaler Humanismus in der Praxis"-Awards verliehen wurden. Ausgezeichnet wurden wegweisende Projekte wie "Wien KI" und "Alles Clara", die zeigen, wie der digitale Wandel menschlich gestaltet werden kann.

Auch in diesem Jahr wurden wieder visionäre Projekte, Persönlichkeiten und Unternehmen im Rahmen der "Digitaler Humanismus in der Praxis"-Awards gewürdigt, die den digitalen Wandel mit ethischen Werten verbinden. 

"Was wir heute Abend erleben durften, ist mehr als eine Preisverleihung", so der Initiator der Awards und CEO der msg Plaut AG, Georg Krause. "Es ist ein Bekenntnis, dass Digitalisierung im Dienst der Menschen stehen kann und muss. Die herausragenden Projekte und inspirierenden Persönlichkeiten zeigen, dass technologischer Fortschritt und ethische Verantwortung einander nicht widersprechen, sondern gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft bilden."

Menschenzentrierte Digitalisierung

Insgesamt wurden 40 Projekte in drei Kategorien eingereicht, die von einer Jury aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft gesichtet wurden. In der Kategorie Projekt konnte sich "Wien KI" gegen die Konkurrenz durchsetzen, ein Projekt von der IT-Abteilung der Stadt Wien, MA 01 - Wien Digital. Die menschenzentrierte KI-Plattform unterstützt Mitarbeitende der Stadt Wien in ihrer täglichen Arbeit und verbessert gleichzeitig den Service für Bürger:innen. Konsequenter Datenschutz und der Einsatz von Open-Source-Technologien sorgen beim Siegerprojekt für Verlässlichkeit und stärken zugleich die technologische Unabhängigkeit, so das Urteil der Jury. Als fester Bestandteil der Digitalen Agenda 2030 folgt die Plattform zudem einem klaren Leitmotiv: Menschen an erster Stelle. Besonders beeindruckend sei an diesem Projekt, die klare Orientierung an den Prinzipien des Digitalen Humanismus sowie die bereits spürbare Wirkung in der Wiener Stadtverwaltung. 

In der Kategorie Organisation ging "Alles Clara" als Sieger hervor. Der Verein hat eine App entwickelt, die den pflegenden Angehörigen digitale Entlastung und professionelle Pflegeberatung verschafft. Sie vernetzt Pflege, Wissenschaft, öffentliche Hand sowie Privatwirtschaft und macht bestehendes Wissen, aber auch Angebote digital zugänglich. 

Und in der Rubrik Person gewann Horst Eichinger, Direktor des Gymnasiums Stubenbastei, die Auszeichnung. Er hat als einer der ersten in Österreich ein Wahlpflichtfach zu Künstlicher Intelligenz und Digitalem Humanismus ins Schulleben gebracht und setzt sich unermüdlich dafür ein, junge Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie zu sensibilisieren. 

Die Sonder-Awards gingen wiederum an die Projekte "Counter Speech - Young Citizens Against Online Hate", für den Einsatz von KI gegen Online-Hatespeech, und "NewsDeconstructed", ein KI-Tool zur Stärkung der Medienkompetenz. Ebenfalls ausgezeichnet wurde "Five-Fitspiration Image Verification", das junge Menschen über Bildmanipulation in sozialen Medien aufklärt. Vergeben wurden die Preise dabei von msg Plaut und Austrian Digital Value (ADV) gemeinsam mit dem Verein zur Förderung des digitalen Humanismus im ORF-Zentrum am Küniglberg. 

Einen Eindruck von der Preisverleihung können Sie sich mittels Galerie verschaffen.

www.digitalhumanism.at

www.adv.at

www.msg-plaut.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV